Handball Nationalmannschaft
Deutschland gewinnt Test gegen Weißrussland

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das erste der zwei Testspiele gegen die Auswahl aus Weißrussland für sich entschieden. Das Team von Heiner Brand siegte 28:20 (14:10).

Die deutschen Handballer haben dank einer starken Abwehrleistung im ersten Teil der Bewerbungsspiele für den EM-Kader einen Sieg gefeiert. Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand bezwang in Münster Weißrussland mit 28:20 (14:10). Bester Werfer beim neunten Erfolg im elften Vergleich mit den Weißrussen war der Göppinger Lars Kaufmann mit fünf Toren.

Am Mittwoch (19.30 Uhr) trifft die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) in Hamm erneut auf die nicht für die EM in Österreich qualifizierten Weißrussen. Aufgrund der hohen Belastung für seine Spieler durch Bundesliga, Europacup und Länderspiele wird Brand dann ein nahezu komplettes neues Team aufbieten. Mitte Dezember muss der Bundestrainer dann seinen vorläufigen 28er-Kader für die EM (19. bis 31. Januar) nominieren.

Drei weitere Ausfälle

Brand musste vor dem ersten Vergleich nach dem Ausfall des verletzten Kapitäns Michael Kraus (Kniegelenksentzündung) drei weitere Absagen verkraften. Sven-Sören Christophersen (Schulterentzündung), Steffen Fäth (Patellasehnenentzündung) und Christian Sprenger (Oberschenkelzerrung) standen nicht zur Verfügung.

Dafür nominierte der Bundestrainer Kaufmann und Stefan Kneer für beide Begegnungen, für Sprenger rückte zudem Patrick Groetzki in den Kader für Münster. Zudem feierten Benjamin Herth (Balingen-Weilstetten) und Patrick Wiencek (Tusem Essen) ihr Debüt im Nationaltrikot.

Vor 3 200 Zuschauern in der ausverkauften Halle Berg Fidel taten sich die Gastgeber in der Anfangsphase schwer. Besonders im Angriff lief zunächst nicht viel zusammen, zudem leistete sich Holger Glandorf aus dem Rückraum einige Fehlwürfe. So lagen die Gäste nach sieben Minuten mit 4:2 in Front.

Starker Lichtlein

Doch angetrieben von einer starken Abwehr und einem guten Torhüter Carsten Lichtlein kam der WM-Fünfte besser ins Spiel. Torsten Jansen traf per Siebenmeter zur ersten Führung (5:4/11. Minute).

Brand wechselte schon in der ersten Halbzeit munter durch, was besonders dem deutschen Angriffsspiel nicht immer gut tat. Debütant Herth sorgte mit seinem ersten Länderspieltor aber beim 13:9 in der 28. Minute für die erste Vier-Tore-Führung.

Auch nach der Pause ging das Wechselspiel des Bundestrainers weiter. Johannes Bitter löste im Tor Lichtlein ab, bereits kurz nach der Pause waren 14 der 15 Spieler des Kaders zum Einsatz gekommen. So erzielte auch Wiencek in der 35. Minute sein erstes Tor für die DHB-Auswahl (16:14), deren Erfolg nicht mehr in Gefahr geriet. Auch im Angriff gewann die Mannschaft an Sicherheit und zeigte einige gelungene Kombinationen.

© SID

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