Handball Nationalmannschaft
Handballerinnen nur Dritte in Rumänien

Beim Karpatenpokal in Rumänien haben die deutschen Handballerinnen zum Abschluss gegen Gastgeber Rumänien 30:32 verloren und sind nicht über Platz drei hinaus gekommen.

Die Enttäuschung war schnell verflogen, Armin Emrich richtete den Blick auf den zweiten Saisonhöhepunkt: Trotz eines mageren dritten Platzes beim Karpatenpokal in Rumänien blickt der Bundestrainer der deutschen Handballerinnen der Europameisterschaft in Mazedonien positiv entgegen. "Die Mannschaft hat einen Schritt nach vorne gemacht. Wir haben in der Abwehr einige Alternativen getestet. Die Moral stimmt", meinte Emrich nach der 30:32 (11:17)-Niederlage zum Abschluss in Cluj gegen die Gastgeberinnen.

Einziger Sieg gegen Kroatien

Nach der Auftaktpleite gegen die Ukraine (30:31) und dem einzigen Sieg gegen die B-Auswahl Kroatiens (27:21) musste der WM-Dritte Turniersieger Rumänien (6:0) und der Ukraine (4:2) in der Endabrechnung den Vortritt lassen.

Wie im gesamten Turnierverlauf wechselten auch gegen Rumänien Licht und Schatten bei der Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB). Dem Fehlstart (3:8/15. Minute) folgte eine Aufholjagd bis zum Ausgleich zwölf Minuten vor Schluss (25:25). Doch am Ende fehlte die notwendige Konzentration im Abschluss, leichte Ballverluste leiteten die zweite Turnierniederlage ein.

"Ich hoffe, dass wir uns in den beiden abschließenden Testspielen gegen Frankreich weiter stabilisieren", meinte Emrich, der mit seinem Team bei der am 2. Dezember beginnenden EM das enttäuschende Abschneiden bei den Olympischen Spielen in Peking (Platz elf) zumindest teilweise wiedergutmachen will.

Grit Jurack erfolgreichste deutsche Spielerin

Dabei setzt er größtenteils auf bewährtes Personal. In Rumänien standen zwölf Spielerinnen im Kader, die auch in Peking dabei waren. Grit Jurack (Viborg) war mit 19 Toren die beste deutsche Werferin. In der abschließenden Begegnung spielte sich die junge Laura Steinbach (Leverkusen) mit sieben Treffern in den Vordergrund, während die ehemalige Welthandballerin Nadine Krause (Kopenhagen) gegen Rumänien ohne Torerfolg blieb.

Die Spiele gegen Frankreich finden am Mittwoch (19.30 Uhr) in Hamm und einen Tag später (19.00 Uhr) in Münster statt. In den beiden Partien steht der Feinschliff für die EM im Vordergrund.

© SID

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