Handball WM
DHB-Damen siegen auch gegen Österreich

Die deutschen Handball-Damen haben mit einem klaren 34:27 (17:14)-Sieg über Österreich den zweiten WM-Erfolg binnen 24 Stunden eingefahren. Susanne Henze und Grit Jurack waren mit je acht Treffern beste Werferinnen.

Bei der Weltmeisterschaft in St. Petersburg (Russland) sind die deutschen Handball-Damen weiter auf Kurs. Nach dem deutlichen 33:21-Auftakterfolg über Angstgegner Polen gewann das Team von Bundestrainer Armin Emrich auch das zweite Vorrundenspiel klar mit 34:27 (17:14) gegen den Erzrivalen Österreich. "Wir hatten zwar einige Wellen im Spiel, aber wir haben Moral und positive Energie gezeigt", lobte Emrich. Damit benötigen Deutschlands Handballerinnen nur noch einen Erfolg zum vorzeitigen Erreichen der Hauptrunde.

Vor 300 Zuschauern in der Yubileyny-Halle I besiegelten Susanne Henze (8/Buxtehude) und Grit Jurack (8/2 Tore/Viborg) als beste Werferinnen den 26. Erfolg im 35. Duell mit den Österreicherinnen, die vom Nürnberger Bundesliga-Coach Herbert Müller trainiert werden. Wie bereits am Vortag war die zumeist konsequent agierende deutsche Deckung vor einer sicheren Keeperin Sabine Englert (Leverkusen) der Grundstein zum Erfolg. Nach einem Blitzstart (9:2/12. Minute) leisteten sich die deutschen Handball-Damen allerdings Konzentrationsschwächen und musste in der 23. Minute sogar den 11:11-Ausgleich hinnehmen.

Doch angetrieben von Weltklasse-Rückraumspielerin Jurack, die auch in ihrem 199. Länderspiel Dreh- und Angelpunkt war, und der erneut treffsicheren Nadine Krause (7/3/Leverkusen) zog die DHB-Auswahl über 22:17 (40.) davon. Selbst die umstrittene Rote Karte gegen Krause (42.) wegen übertriebener Härte brachte die souveränen Deutschen nicht mehr von der Siegstraße ab. Emrich dämpfte aber gleich die Euphorie. "Wir müssen weiter von Spiel zu Spiel schauen und dürfen keine Luftschlösser bauen."

Jurack gegen Dänemark vor 200. Länderspiel

Bereits am Mittwoch könnte die deutsche Mannschaft mit einem weiteren Sieg über den schwächelnden Olympiasieger Dänemark (19.00 Uhr/live in Eurosport) die Qualifikation für die Hauptrunde schon vor den letzten beiden Gruppenspielen perfekt machen. "Die Däninnen tun sich immer schwer gegen uns. Sie kommen jetzt zum richtigen Zeitpunkt", unkte Spielmacherin Nina Wörz (Leipzig).

Mit doppelter Vorfreude blickt Jubilarin Jurack dem Duell gegen ihre Wahlheimat Dänemark am Mittwoch entgegen, in dem sie ihren 200. Länderspieleinsatz feiern will. "Diese Zahl macht mich schon ein wenig stolz", verriet die 28-jährige Linkshänderin, die vor drei Wochen die magische 1 000-Tore-Schallmauer durchbrach. Weitere Vorrundengegner der Deutschen sind am Freitag Brasilien und am Samstag die Elfenbeinküste (beide 17.00 Uhr/beide live in Eurosport). Die jeweils ersten Drei der vier Sechsergruppen qualifizieren sich für die Hauptrunde (ab 12. Dezember).

© SID

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