Handball WM
Glatter Sieg bringt DHB-Damen in die Hauptrunde

Bereits vor dem letzten Vorrundenspieltag haben sich Deutschlands Handballerinnen bei der WM in St. Petersburg für die Hauptrunde qualifiziert. Gegen Brasilien gewann das Nationalteam ohne Probleme mit 34:24.

Bei der 17. Handball-Weltmeisterschaft in St. Petersburg bleibt das deutsche Nationalteam weiter in der Erfolgsspur. Bereits vor dem letzten Gruppenspiel steht Deutschland sicher in der am Montag beginnenden Hauptrunde. Die Mannschaft von Bundestrainer Armin Emrich zeigte sich unbeeindruckt von der unnötigen 26:27-Niederlage vom Mittwoch gegen Olympiasieger Dänemark und feierte im vierten Vorrundenspiel der Gruppe einen nie gefährdeten 34:24 (17:9)-Erfolg gegen Brasilien.

Mit 6:2 Punkten ist die Auswahl des Deutschen Handball-Bundes (DHB) am letzten Spieltag nicht mehr von einem der ersten drei Plätze zu verdrängen. Zum Abschluss am Samstag trifft Deutschland auf das weiter sieglose Team der Elfenbeinküste (17.00 Uhr, live bei Eurosport). In dieser Partie soll der voraussichtlich zweite Gruppenplatz hinter Dänemark perfekt gemacht werden.

DHB-Damen entnerven Brasiliens Torfrau Masson

Vor der Partie gegen Brasilien hatte Armin Emrich noch jede Überheblichkeit im Keim erstickt und stattdessen die Stärke der Südamerikanerinnen hervorgehoben: "Sie sind schnell, kompakt und haben eine super Torfrau." Davon war in der Partie vor 400 Zuschauern im Jubiläums-Sportpalast jedoch kaum etwas zu sehen.

Vielmehr übernahm die DHB-Auswahl von Beginn an das Kommando und erspielte sich gleich eine beruhigende Führung. Die so hoch gelobte brasilianische Torsteherin Chana Masson (Emrich: "Als Deutsche wäre sie auch in der Nationalmannschaft"), die in der Bundesliga beim HC Leipzig spielt, verließ bereits nach elf Minuten für eine Viertelstunde entnervt das Gehäuse.

Wörz und Krause treffen je sechs Mal

Emrich konnte kurz vor der Partie aufatmen. Seine Nummer eins im Tor, die Leverkusenerin Sabine Englert, erhielt nach ihren Achillessehnenproblemen aus dem Dänemark-Spiel eine Stunde vor der Begegnung am Freitag grünes Licht vom Arzt und stand von Beginn an im Tor. Der Bundestrainer konnte somit auch im vierten Spiel die gleiche Besetzung bringen.

Diese Konstanz zahlte sich aus. Auch ohne zu brillieren, beherrschte seine Mannschaft den Gegner nach Belieben. Beste Werferinnen waren mit jeweils sechs Toren Nina Wörz aus Leipzig und erneut die 23-jährige Nadine Krause aus Leverkusen, die ihr WM-Torkonto damit auf nunmehr 30 Treffer aufstockte. Herausragende Schützin beim Gegner war Idalina Mesquita (8/1).

Erneut nicht in Schwung kam Grit Jurack. Die Dänemark-Legionärin blieb wie schon gegen Dänemark auch in ihrem 201. Länderspiel blass und wurde bereits vor der Pause von Armin Emrich aus dem Spiel genommen. Bis dahin hatte sie zweimal getroffen.

© SID

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