Handball WM
"Hammer-Gruppe" für DHB-Frauen

Mit Südkorea, der Ukraine und Paraguay haben die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der WM starke Gegner zugelost bekommen. "Schlimmer hätte es nicht sein können", war DHB-Vizepräsident Reiner Witte geschockt.

Starke Gegner haben die deutschen Handball-Frauen bei der Auslosung für die Weltmeisterschaften in Frankreich (2. bis 16. Dezember) erwischt. Die Auswahl von Bundestrainer Armin Emrich trifft in der Gruppe F auf den Olympiazweiten Südkorea, den Olympiadritten Ukraine und Paraguay.

"Das ist ein echter Hammer. Schlimmer hätte es nicht kommen können. Aber wir wachsen an unseren Aufgaben und müssen gut in das Turnier starten", sagte Reiner Witte, Vizepräsident des Deutschen Handballbundes (DHB) nach der Auslosung am Mittwoch in Paris.

Bundestrainer Emrich nahm die Kunde von den Gruppengegnern gefasst auf. "Los ist Los, und wir schauen, was wir daraus machen. Rechenspiele sind ohnehin graue Theorie", sagte der 56-Jährige.

Die Auswahl des DHB, die bei der WM 2005 in Moskau den sechsten Platz belegt hatte, gehörte bei der Auslosung im Museum of Fairground Arts zu den sechs gesetzten Teams und ging den stärksten Gegnern damit als Kopf der Gruppe F zunächst aus dem Weg. Bei der EM im vergangenen Jahr in Schweden war die Mannschaft um Welthandballerin Nadine Krause auf dem vierten Rang gelandet und hatte damit das Ticket für Frankreich gebucht. Titelverteidiger ist Russland, als Europameister startet Norwegen.

Nur der Sieger darf direkt nach Peking

Bei der WM geht es auch um die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Den direkten Sprung nach China schafft nur der Titelgewinner.

Die WM-Vorrunde mit sechs Vierergruppen wird vom 2. bis 4. Dezember in Nantes, Saint-Brieuc, Lyon, Nymes, Toulon und Pau ausgetragen. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich jeweils für die Hauptrunde (6. bis 11. Dezember), die in zwei Sechsergruppen in Dijon und Metz ausgespielt wird. Die besten vier Teams dieser beiden Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Runde, die am 13. Dezember in Paris mit den Viertelfinals beginnt.

Im Palais Omnisports werden dann am 16. Dezember die Medaillen ausgespielt. Da wie bei der Männer-WM 2007 in Deutschland auch bei den Frauen der so genannte Presidents Cup für die in der Vorrunde ausgeschiedenen Teams ausgespielt wird, stehen bei der WM insgesamt 92 Partien auf dem Programm.

© SID

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