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Harting, Lammert und Suthe holen Gold für den DLV

Für die deutschen Leichtathleten gab es bei den "U23"-Europameisterschaften in Erfurt drei Siege zu feiern. Diskuswerfer Robert Harting, Kugelstoßerin Petra Lammert und Speerwerferin Annika Suthe sicherten sich Gold.

Bei den "U23"-Europameisterschaften in Erfurt konnten die deutschen Leichtathleten mit dreimal Gold, sechsmal Silber und siebenmal Bronze groß auftrumpfen. Nach bisher 16 Plaketten kann das erhoffte Soll von 20 Medaillen beim Finaltag am Sonntag noch übertroffen werden.

Für den ersten deutschen Sieg sorgte im Diskuswerfen der Weltranglisten-Neunte Robert Harting mit 64,50m. Es folgten zwei Doppeltriumphe der Werferinnen: Erst siegte Favoritin Petra Lammert (Stuttgart) mit 18,97m im Kugelstoßen vor der Offenburgerin Christina Schwanitz (18,64). Dann gewann Annika Suthe mit 57,72m den Speerwurf knapp vor ihrer Leverkusener Vereinskollegin Katharina Molitor (57,01).

Silber für Gaba und Schulze

Weiteres Silber gab es über 400m durch Kamghe Gaba (LG Frankfurt) in 47,07 Sekunden und Fabian Schulze (Kornwestheim) mit 5,65m im Stabhochsprung. Zweite waren am Freitag bereits Andre Pollmächer (LAC Chemnitz) in 29:33,32 Minuten über 10.000m sowie Lilli Schwarzkopf (Paderborn) mit 6 196 Punkten im Siebenkampf geworden.

Sechsmal Bronze gab es am Samstag über 100m durch Stefan Wieser (Leverkusen) in 10,32 und Verena Sailer (Fürth) in 11,53 Sekunden, Rene Bauschinger (Fürth) in 1:51,29 Minuten über 800m, Antje Möldner (Potsdam) in 4:16,34 über 1500m, Eva-Maria Stöwer (LG Hochsauerland) in 34:05,03 Minuten über 10.000m sowie im Hochsprung durch Ariane Friedrich (Frankfurt) mit guten 1,90m.

"Ich verlor nach dem dritten Durchgang etwas die Spannung, aber bin zufrieden. Auch angesichts der Tatsache, dass ich seit vier Wochen Probleme mit der Bandscheibe habe. Bei der WM in Helsinki will ich mich gut verkaufen", meinte Harting, der einen neuen Rekord für die U23-EM aufstellte.

Doppelerfolg im Kugelstoßen

Den erhofften Doppelerfolg im Kugelstoßen feierten Petra Lammert (Stuttgart) und Christina Schwanitz (Offenburg). "Diesen Sieg verdanke ich zu 100 Prozent Astrid Kumbernuss und Dieter Kollark", meinte die nun in Neubrandenburg trainierende Baden-Württembergerin, die mit 18,97m als Weltranglisten-Dritte (19,81m) ihrer Favoritenrolle gerecht wurde. Christina Schwanitz verfehlte ihre persönliche Bestmarke mit 18,64m nur um 20 Zentimeter. Im Speerwerfen machten die beiden Leverkusenerinnen deutlich, dass sie in die Fußstapfen von Vereinskameradin Steffi Nerius treten möchten, die in Athen Olympiazweite war.

Für die international überragende Leistung sorgte die 20 Jahre alte Griechin Maria Karastamati, die über 100m mit Junioren-Europarekord von 11,03 Sekunden auf Platz vier der Frauen-Weltrangliste stürmte.

© SID

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