Hockey EM
Deutschland zieht ins EM-Halbfinale ein

Durch einen 3:0 (2:0)-Sieg gegen Gastgeber England ist die deutsche Nationalmannschaft der Männer ins EM-Halbfinale eingezogen. Die Treffer für das DHB-Team erzielten Matthias Wiithaus und Jan Marco Montag.

Weltmeister Deutschland ist auf dem besten Wege, auch den Europameistertitel einzufahren. Die deutschen Hockeyherren sind durch den notwendigen Sieg über England ins Halbfinale der Europameisterschaft eingezogen. Der Weltmeister setzte sich mit 3:0 (2:0) gegen den Gastgeber durch, dem ein Unentschieden zum Vorstoß ins Semifinale gereicht hätte. Matthias Witthaus (3., 31.) war jeweils nach Zuspiel von Christopher Zeller in der ersten Halbzeit erfolgreich. Jan Marco Montag erhöhte mit einer Strafecke nach der Pause (45.).

Dadurch hat die Auswahl des deutschen Hockey-Bundes (DHB) nun gute Chancen, sich direkt für die Olympischen Spiele 2008 zu qualifizieren. Die ersten drei Teams fahren nach Peking. Die deutschen Damen können diesen Schritt bereits am Donnerstag um 17.00 Uhr Mesz (live bei Eurosport) mit einem Halbfinalsieg ebenfalls gegen England machen.

Im Halbfinale am Freitag (19.30 Uhr Mesz) spielen die deutschen Herren gegen Titelverteidiger Spanien. Die Partie gab es bereits in den Vorschlussrunden bei der WM 2006 in Mönchengladbach und bei der EM 2005 in Leipzig. Bei der WM behielt Deutschland im Siebenmeterschießen die Oberhand, in Leipzig hatten sich die Iberer 3:2 durchgesetzt. Das erste Halbfinale bestreiten Belgien, das sich mit einem 6:0 (3:0) gegen Tschechien für die letzten Vier qualifizierte, und die Niederlande.

Deutschland mit verstärkter Abwehr zum Sieg

Das deutsche Team spielte in der "Alles-oder-Nichts-Partie" nach dem Traumstart mit dem schnellen Führungstreffer nach dem ersten Angriff aus einer verstärkten Abwehr und wartete auf Konter. Die Mannschaft von Trainer Markus Weise konnte dabei aber klare Gelegenheiten durch Sebastian Draguhn (11.) und Philipp Witte (25.) zunächst nicht nutzen. Nach dem 3:0 war die Partie entschieden. Torwart Ulrich Bubolz musste in der zweiten Hälfte allerdings mehrfach sein ganzes Können aufbieten, als Deutschland wegen einer Zeitstrafe für Tibor Weißenborn fünf Minuten in Unterzahl spielte.

© SID

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