Hockey Nationalmannschaft
Champions Trophy in Pakistan - DHB wartet ab

Der Deutsche Hockey-Bund (DHB) wartet die Entwicklung in Pakistan weiter ab, bevor über einen möglichen Startverzicht bei der Champions Trophy entschieden wird. Südkorea und Australien sagten ihre Teilnahme bereits ab.

Bevor der Deutsche Hockey-Bund (DHB) über einen möglichen Startverzicht bei der Champions Trophy in Pakistan entscheidet, wollen die Verantwortlichen die Entwicklung nach erneuten Bombenanschlägen zunächst abwarten.

"Wir sind mit dem Weltverband FIH in Gesprächen und bleiben bei unserer Linie, uns nach den Warnmeldungen des Auswärtigen Amtes zu richten", sagte die DHB-Vorstandsvorsitzende Uschi Schmitz. Die FIH hat angekündigt, erst nach dem 15. September über eine mögliche Verlegung des Turniers in ein anderes Land zu entscheiden.

Die Südkoreaner hatten am Mittwoch einen Tag nach erneuten Bombenanschlägen in Pakistan ihre Teilnahme an dem traditionsreichen Turnier der sechs weltbesten Mannschaften abgesagt und waren damit dem Vorbild Australiens gefolgt. Der pakistanische Verband wirft den "Aussies" jetzt vor, bei anderen Nationen Politik gegen die geplante Austragung in Lahore zu machen.

Austragungsort offiziell in Frage gestellt

Allerdings hatte die FIH am Mittwoch offiziell den Austragungsort Pakistan in Frage gestellt. Der Weltverband hatte Indien und Malaysia als mögliche Ersatzausrichter genannt und Bewerbungsunterlagen für eine kurzfristige Übernahme des Turniers erbeten. Schon vor drei Jahren war die Champions Trophy kurzfristig aus Pakistan in die Niederlande verlegt worden.

© SID

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