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Isinbajewa will das nächste Glanzlicht setzen

Der WM-Titel im Stabhochsprung scheint ihr kaum zu nehmen, doch Jelena Isinbajewa will mehr: "Nur zu gewinnen, ist mir nicht genug. Ich denke, dass 5,01m möglich sind", sagte die Russin vor dem heutigen Finale.

Mit goldenen Schuhen will Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Isinbajewa heute bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Helsinki zu ihrem ersten WM-Gold springen und ihre Weltrekordjagd fortsetzen. Die russische Olympiasiegerin ist die große Favoritin in dem Wettbewerb, bei dem Carolin Hingst aus Mainz erstmals seit ihrem zehnten Platz bei der WM 2001 wieder im Finale einer internationalen Meisterschaft steht.

"Nur zu gewinnen, ist mir nicht genug. Ich denke, dass 5,01m möglich sind", versichert die Russin. Daran, dass die 23-Jährige mit einem Sieg in Finnland am Mittwoch ihre Goldsammlung komplettieren wird, zweifelt niemand.

Sebrle will Zehnkampf-Gold holen

Im Zehnkampf, wo Weltrekordler und Olympiasieger Roman Sebrle aus Tschechien seine Titelsammlung vervollständigen will und sein erstes WM-Gold vor Augen hat, strebt der Berliner Andre Niklaus eine Wiederholung seines achten WM-Platzes von Paris 2003 an. Im Speerwurf lagen die deutschen Hoffnungen auf dem Rostocker Europacup-Sieger Mark Frank.

Die gastgebenden Finnen fiebern diesem Wettbewerb besonders entgegen, denn in Tero Pitkämäki stellen sie den Favoriten. 40 000 Zuschauer im schon im Vorfeld ausverkauften Olympiastadion wollen ihm zu WM-Gold verhelfen. Medaillen werden zudem über 400m der Frauen und über 1500m der Männer vergeben.

Unger muss Zwischenlauf nachholen

Von den Vorkämpfen interessieren aus deutscher Sicht besonders die 200m. "Schwabenpfeil" Tobias Unger muss zunächst wie auch Sebastian Ernst seinen Zwischenlauf nachholen, der am Dienstagabend dem Unwetter zum Opfer gefallen war. Am Abend steht dann das Halbfinale auf dem Programm. Im Blickpunkt steht auch die Hammerwurf-Qualifikation mit der Olympia-Vierten Betty Heidler (Frankfurt), der WM-Fünften von 2003, Susanne Keil (Leverkusen), sowie Kathrin Klaas (Frankfurt).

© SID

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