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Kamrau beerdigt ihre Weltcup-Hoffnungen in Kanada

Beim Marathon-Weltcup in Kanada musste Langstreckenschwimmerin Britta Kamrau vorzeitig aufgeben. Auch im Gesamtweltcup glaubt die Rostockerin sechs Rennen vor Saisonende nicht mehr an einen Triumph.

Nach dem verpassten WM-Gold muss Britta Kamrau den nächsten Rückschlag hinnehmen. Die Rostockerin hat den Sieg in der Gesamtwertung des Marathon-Weltcups im Langstreckenschwimmen abgehakt. "Es stehen zwar noch sechs Rennen aus, aber mein Rückstand ist bereits jetzt zu groß", sagte die 25 Jahre alte Jura-Studentin nach der Aufgabe beim Weltcup-Rennen über 32 Kilometer in Lac St. Jean in Kanada.

Zwei Wochen nach ihrem zweiten Platz im WM-Rennen über 25 Kilometer in Montreal setzten die Wassertemperatur von gut 17 Grad Celsius Kamrau zu sehr zu: "Ich konnte nach zweieinhalb Stunden meine Beine nicht mehr bewegen, und da machte es keinen Sinn, weiter zu schwimmen."

Siegerin nach 7:38:17 Stunden wurde Doppel-Weltmeisterin Edith van Dijk aus den Niederlanden, die ihren Vorsprung in der Gesamtwertung ausbaute. Beste Deutsche war auf Rang sieben Alena Scheper (Gotha-Arnstadt). Bei den Männern siegte der WM-Dritte und Weltcup-Vorjahressieger Petar Stojchev aus Bulgarien (6:48:21), der damit beste Chancen hat, am Ende erneut die Gesamtwertung zu gewinnen. Christian Hansmann (Erfurt) wurde Elfter und Alexander Studzinski (Würzburg) Zwölfter.

© SID

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