Langlauf Weltcup
Angerer baut Führung im Weltcup aus

Weltcup-Spitzenreiter Tobias Angerer hat nach dem Langlauf-Sprint in Lahti seine Führung ausgebaut. Angerer landete beim Sieg des Norwegers Petter Northug auf Rang neun. Bei den Damen siegte Virpi Kuitinen.

Tobias Angerer bleibt im Langlauf-Weltcup Spitzenreiter im Gersamtklassement. Beim Sprint in Lahti landete Angerer beim Sieg des Norwegers Petter Northug auf Rang neun und baute seine Spitzenposition weiter aus. Bei den Frauen siegte Dreifach-Weltmeisterin Virpi Kuitunen.

"Es läuft bei mir einfach spitze"

"Es läuft bei mir einfach spitze. Das muss man ausnutzen. Die Sprint-Punkte kann ich noch gut brauchen", meinte Tobias Angerer, der den Einzug in das Finale der Besten Sechs nur um sieben Zehntelsekunden verpasste. "Mit dieser Leistung bin ich sehr zufrieden, denn es war ein brutal schwerer Sprint."

Vor den letzten fünf Saisonrennen liegt der zweifache Medaillen-Gewinner der WM von Sapporo mit 891 Punkten bereits über 300 Punkte vor dem Russen Alexander Legkow (573). Da für einen Sieg nur 100 Punkte vergeben werden, ist Legkow im Kampf um das Gelbe Trikot praktisch chancenlos. "Das Ding haben wir abgehakt. Da rechne ich überhaupt nicht mehr nach", meinte Bundestrainer Jochen Behle lächelnd.

Bereits am Sonntag könnte Angerer mit einem Sieg in seiner Parade-Disziplin, dem 15-km-Freistilrennen, seinen zweiten Gesamtsieg in Folge perfekt machen. Angerers Vorgänger, 30-km-Weltmeister Axel Teichmann, fehlt in Lahti wegen eines Bandscheibenvorfalls.

Petter Northug verwies bei seinem ersten Saisonsieg die norwegischen Landsleute Jens Arne Svartedal und Eldar Rönning auf die nächsten Plätze. Der deutsche Youngster Josef Wenzl (Zwiesel) kam auf Rang elf. "Ich habe alles gegeben und war am Ende einfach zu müde. Der elfte Platz gibt mir für die nächsten Rennen Selbstvertrauen", meinte Wenzl.

Bei den Damen verwies Virpi Kuitunen ihre Teamgefährtin Riitta Liisa Roponen sowie die Schwedin Anna Dahlberg auf die nächsten Plätze. Insgesamt führt die überragende Finnin nun mit 1 297 Punkten uneinholbar vor Ex-Weltmeisterin Marit Björgen (Norwegen/788), die nur Achte wurde.

Ohne die wegen eines grippalen Infektes fehlende Evi Sachenbacher-Stehle verpassten die deutschen Läuferinnen komplett den Sprung in die Halbfinals. Manuela Henkel (Oberhof) und Teamsprint-Vizeweltmeisterin Claudia Künzel-Nystad (Oberwiesenthal) wurden am Ende auf den Rängen 13 sowie 14 geführt.

© SID

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