sonstige Sportarten
Lebedewa geht sorgenfrei in den Urlaub und spendet

Nach dem Gewinn des "Grand Slam" der Leichtathleten möchte Dreispringerin Tatjana Lebedewa einen Teil ihres Millionengewinns spenden und den Urlaub mit ihrer Familie genießen

Die Dreispringerin Tatjana Lebedewa aus Wolgograd möchte einen Teil ihrer eine Million Dollar betragenden Siegprämie für wohltätige Zwecke in ihrer Heimat spenden. Nachdem die Russin den Dreisprung-Wettbewerb beim Istaf in Berlin und damit den "Grand Slam" der Leichtathleten gewonnen hat, kündigte die zweimalige Weltmeisterin an, zehn Prozent der Gewinnsumme für wohltätige Zwecke in ihrer Heimat spenden zu wollen. Darunter sollen auch Sportförderprojekte sein. "Ich möchte später selbst mal mit Kindern arbeiten und ihnen helfen, noch besser zu werden als ich."

Mit dem Gewinn des "Jackpots" ging für die Russin ein Traum in Erfüllung. "Ich habe immer von einer Million geträumt. Jetzt habe ich sie und kann es gar nicht fassen", erzählte Weitsprung-Olympiasiegerin Lebedewa nach ihrem sechsten Golden-League-Sieg in Folge (14,85), der mit drei Zentimeter Vorsprung auf die WM-Vierte Yamile Aldama (Sudan) allerdings knapp ausfiel. Lebedewa ist klar: "Nun brauche ich mir um die Zukunft meiner Familie keine Sorgen mehr zu machen." Vielmehr kreisen die Gedanken um den Familienurlaub, den die 29-Jährige mit Ehemann Nikolaj und Tochter Anastasia (3) nach dem World Athletics Final am Freitag und Samstag in Monaco auf einer Kreuzfahrt verbringen möchte.

Weltrekord 2006

Lebedewa gewann erst als zweite Athletin in der achtjährigen Golden-League-Geschichte den hochdotierten "Grand Slam" der Leichtathleten allein. Wegen Achillessehnen-Problemen verzichtete sie auf das WM-Finale 2005 und damit auf ihren dritten Titel in Folge, während im kommenden Jahr neue Ziele angepeilt werden. Der Weltrekord der Ukrainerin Inessa Krawets aus dem Jahr 1995 soll angegriffen werden (15,50 m). .

© SID

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