Leichtathletik Doping
Neuverteilung der Jones-Medaillen erst nach Peking

Bereits letztes Jahr gestand Marion Jones, bei Olympia gedopt gewesen zu sein. Eine Entscheidung über die Neuverteilung ihrer Medaillen wird aber erst nach Peking getroffen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) wird über eine Neuverteilung der Olympia-Medaillen der dopinggeständigen US-Leichtathletin Marion Jones wohl erst nach den Sommerspielen in Peking entscheiden. Es sei wahrscheinlich, dass die Entscheidung erst nach den Spielen falle, teilte ein IOC-Offizieller am Freitag mit. Zunächst war eine Entscheidung bei der IOC-Sitzung an diesem Wochenende erwartet worden.

Jones hatte 2000 in Sydney dreimal Gold (100m, 200m, 4x400-m-Staffel) sowie zweimal Bronze (Weitsprung, 4x100-m-Staffel) gewonnen. Sie hatte aber im vergangenen Jahr zugegeben, gedopt gewesen zu sein. Wegen Falschaussage war Jones zu einer sechsmonatigen Haftstrafe, die sie am 7. März angetreten hatte, verurteilt worden.

Die Neuvergabe der Medaillen ist besonders im Fall des 100-m-Goldes problematisch. Die zweitplatzierte Griechin Ekaterini Thanou war 2004 in Athen nach ihrer Flucht vor Dopingkontrolleuren von den Spielen ausgeschlossen und später für zwei Jahre gesperrt worden.

© SID

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