Leichtathletik EM
Lobinger und Obergföll schielen auf Gold

Am letzten Tag der Leichtathletik-EM in Göteborg wollen vor allem die deutschen Stabhochspringer und Speerwerferinnen die angestrebte "Mission Gold" erfüllen. Tim Lobinger und Christina Obergföll gelten als Favoriten.

Zum Abschluss der EM im schwedischen Göteborg wollen die deutschen Leichtathleten heute noch mindestens zweimal Edelmetall gewinnen. Vor allem im Stabhochsprung scheint der Traum von der Goldmedaille greifbar, denn dort gilt Europas Jahresbester Tim Lobinger (Köln/5,90m) als Top-Favorit. Im Speerwurf teilen sich die WM-Zweite Christina Obergföll (Offenburg) und die Olympiazweite Steffi Nerius (Leverkusen) die Favoritenrolle.

Keine Konkurrentin warf in diesem Jahr weiter als Oberföll (66,91m), Nerius ist nach dem verletzungsbedingt erst im Juli erfolgten Wettkampfstart Dritte der Jahres-Rangliste (65,71). Einzig die Tschechien Barbora Spotakova hat sich zwischen die beiden geschoben.

"Tim Lobinger ist zusammen mit dem Schweden Alhaji Jeng der Top-Favorit, Lars Börgeling ein Medaillenkandidat und Richard Spiegelburg unser Joker", sagt Stabhochsprung-Bundestrainer Jörn Elberding über die Chancen seines Trios.

In den vier Staffelrennen fehlen die internationalen Vergleichsmöglichkeiten, mehr als eine deutsche Überraschungsmedaille scheint aber nicht möglich.

© SID

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