Leichtathletik Golden League
Issinbajewa und Richards bleiben im Geschäft

Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa, 400-m-Läuferin Sanya Richards, Michelle Perry (110m Hürden) und Speerwerfer Tero Pitkämäki haben in Paris ihre Chance auf den Millionen-Jackpot in der Golden League gewahrt.

Stabhochsprung-Weltrekordlerin Jelena Issinbajewa und 400-m-Star Sanya Richards haben beim Golden-League-Meeting der Leichtathleten in Paris ihre Chance auf den Millionen-Jackpot ebenso gewahrt wie Michelle Perry über 110m Hürden und Speerwerfer Tero Pitkämäki.

Issinbajewa war wie drei Wochen zuvor in Oslo auch bei der zweiten Station der Meeting-Serie erfolgreich (4,91). Die bereits im Vorjahr in der Saisonwertung siegreiche Richards gewann die 400m am WM-Schauplatz von 2003 in 49,52 Sekunden. "Ich war bei den US-Trials sehr enttäuscht, dass ich über 400m nicht die Qualifikation für die WM in Osaka geschafft hatte. Aber hier habe ich die drei geschlagen, die bei den Trials vor mir waren", meinte Sanya Richards.

Im Rennen blieben von sechs verbliebenen Jackpot-Kandidaten über 100m Hürden auch Michelle Perry (USA) als Siegerin in 12,56 Sekunden sowie im Speerwurf der Finne Tero Pitkämäki nach der Steigerung auf 89,70m.

Dagegen scheiterten Hochspringerin Jelena Slesarenko (Russland) trotz guter 2,00m an der Kroatin Blanka Vlasic (2,02) und über 110m Hürden der Amerikaner Anvar Moore (USA). Der Überraschungssieger von Oslo unterlag als Zweiter bei Zeitgleichheit von 13,13 Sekunden mit einigem Pech Kubas neuem Star Dayron Robles. Dritter wurde Chinas Olympiasieger und Weltrekordler Liu Xiang in 13,15.

Spiegelburg lässt für die U23-EM hoffen

In den zehn Golden League-Wettbewerben waren aus Deutschland nur zwei Stabhochspringerinnen am Start. Carolin Hingst (Mainz) schaffte nur 4,41m, Silke Spiegelburg 4,51 m. "Bei 4,51m hatte ich etwas Pech", meinte die Leverkusenerin, kommende Woche Favoritin bei der U23-EM.

Gute Leistungen gab es in Rahmen-Wettbewerben, die nicht zur Golden League zählten und ausnahmslos ohne Deutsche stattfanden. Über 100m siegte Torri Edwards (USA) in 11,17, über 400m der Männer dominierte Lashwan Merritt in 44,62 Sekunden, über 400m Hürden James Carter (ebenfalls USA) in 48,61 und Jewgenia Issakowa in 54,56 sowie über 1500m Weltranglisten-Spitzenreiterin Jelena Sobolewa (ebenfalls Russland) in 3:59,92 Minuten. Über 1 500 m steigerte sich der Amerikaner Alan Webb als Überraschungssieger auf 3:30,55 Minuten.

Von den zehn Athletinnen und Athleten, die in Oslo in den Jackpot-Disziplinen vorne lagen, fehlten in Paris vier: Verletzt meldete sich wie Jamaikas 100-m-Weltrekordler Asafa Powell auch der britische Dreispringer Philips Idowu, auf der Startliste fehlten außerdem über 100 m Stephanie Durst (USA) sowie über die Meile der Marokkaner Adil Kaouch.

© SID

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