Leichtathletik Marathon
Hamburg-Marathon droht heute Hitzeschlacht

Insgesamt 18 000 Läufer werden heute zum Hamburg-Marathon erwartet. Bei Temperaturen von über 20 Grad erwarten die Veranstalter eine Hitzeschlacht. Die Favoriten kommen aus Kenia.

Über 20 Grad sollen es werden: Dem Hamburg-Marathon droht heute eine Hitzeschlacht. Bereits beim Marathon-Spektakel in London vor einer Woche mussten mehr als 5 000 der rund 35 000 Teilnehmer medizinisch versorgt werden. An der Alster werden rund 18 000 Läufer erwartet. Die Organisation des Hamburg-Marathon unter Renn-Direktor Wolfram Götz ist darauf vorbereitet, dass sommerliche Temperaturen von über 20 Grad Celsius vielen Teilnehmern Probleme bereiten.

Doch wie hitzeresistent sind Kenias Favoriten? Rodgers Rop (31), 2002 Sieger der Läufe in New York und Boston mit einer Bestzeit von 2:07:34 Stunden, hatte das Rennen zwei Wochen zuvor in Rotterdam wegen unerwartet hoher Temperaturen abgebrochen und nimmt erneut Anlauf, sich für Kenias Team bei der WM in Osaka/Japan (25. August bis 2. September) zu empfehlen.

Landsmann Paul Malakwen Kosgei hat wie Rop den Halbmarathon schon unter einer Stunde zurückgelegt und ist der zweite heiße Anwärter auf 40 000 Dollar Siegprämie. Gleiches gilt bei den Frauen für die Kenianerin Edith Masai. Die Portugiesin Fernanda Ribeiro kann nach Achillessehnenbeschwerden nicht starten. Ebenfalls abgesagt hatte die deutsche Europameisterin Ulrike Maisch (Rostock) nach langwierigen Sprunggelenkproblemen. Sie ist bereits für die WM qualifiziert.

© SID

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