Leichtathletik Olympia
Höhne und Zimmer gehen in Portugal zu Olympia-Norm

Beim Iaaf Race Walking Challenge in Rio Maior haben Andre Höhne und Sabine Zimmer die Olympia-Norm im Gehen erfüllt. Der Berliner ging den zweitbesten Wettkampf seiner Karriere.

Andre Höhne und Sabine Zimmer können ihre Reise zu den Olympischen Spielen in Peking planen. Der Berliner und die Wattenscheiderin haben bei der Iaaf Race Walking Challenge im portugiesischen Rio Maior die Olympia-Norm im 20-km-Gehen geschafft. Höhne wurde Dritter in 1:20:19 Stunden, Sabine Zimmer Fünfte in 1:30:41. Damit haben gut drei Monate vor der Olympia-Nominierung am 15. Juli bereits acht deutsche Leichtathleten die Voraussetzungen für den Start bei den Sommerspielen in Peking (8. bis 24. August) erfüllt.

Andre Höhne, bei der WM 2007 in Osaka mit einer Medaille vor Augen spektakulär durch einen Kollaps auf der Strecke geblieben, wurde nur vom Norweger Erik Tysse (1:19:51) und dem Spanier Juan Manuel Molina (1:20:06) bezwungen. Für Höhne, der die Norm von 1:21:30 deutlich unterbot, war es der zweitbeste Wettkampf seiner Karriere. Nur 2005 war er als WM-Vierter in Helsinki 19 Sekunden schneller im Ziel.

Zimmer: "Es war ein Kampf von vorne bis hinten

Die deutsche Rekordlerin Sabine Zimmer schaffte wie zuvor die Potsdamerin Melanie Seeger die Peking-Norm von 1:31:00. Die Wattenscheiderin blieb beim Sieg der Norwegerin Kjersti Plätzer 19 Sekunden unter der geforderten Zeit. Die WM-Achte meinte: "Es lief nicht so rund, es war ein Kampf von vorne bis hinten."

Die Olympia-Norm erfüllt hatten zuvor Hammerwurf-Weltmeisterin Betty Heidler (Frankfurt) beim Winterwurf-Europacup im kroatischen Split sowie bei verschiedenen Marathons Irina Mikitenko (Wattenscheid/2:24:51 Stunden), Melanie Kraus (Leverkusen/2:28:56), Sabrina Mockenhaupt (Köln/2:29:33) und Luminita Zaituc (Braunschweig/2:30:09), allerdings noch nicht Europameisterin Ulrike Maisch (Rostock).

© SID

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