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Leichtathletik-Weltstars treffen sich in Monaco

Heute und Samstag treffen sich beim Weltfinale der Leichtathleten in Monte Carlo die Top-Stars der Szene. Im Mittelpunkt steht einmal mehr Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa. Auch vier Deutsche sind dabei.

Vier der fünf deutschen WM-Medaillengewinner starten am Freitag und Samstag beim Weltfinale der Leichtathleten in Monte Carlo. Diskus-Weltmeisterin Franka Dietzsch (Neubrandenburg), sowie die WM-Dritten Michael Möllenbeck (Diskus) aus Wattenscheid, Ralf Bartels (Kugel) aus Neubrandenburg und Steffi Nerius (Speer) aus Leverkusen kämpfen im Stade Louis II um Prämien bis zu 30 000 Dollar pro Disziplin. Nur Speerwurf-Europarekordlerin Christina Obergföll (Offenburg), die in Helsinki mit Europarekordweite überraschend Zweite geworden war, fehlt verletzungsbedingt.

Insgesamt sind zehn Starter des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) eingeladen. Abgesagt hat der 200-m-WM-Siebte Tobias Unger (Kornwestheim/Ludwigsburg). Er präsentierte sich schon am vergangenen Sonntag beim Istaf in Berlin außer Form und laboriert weiter an Achillessehnenproblemen.

Lobinger hofft auf den nächsten Coup

Dort siegte Stabhochspringer Tim Lobinger mit 5,93m und zählt nach seinem Sprung auf Platz drei der Weltrangliste auch im Fürstentum zu den Favoriten, wo im Vorjahr Nerius als Dritte für die beste deutsche Platzierung gesorgt hatte. Weitere deutsche Teilnehmer sind über 100m-Hürden die WM-Vierte Kirsten Bolm (Mannheim), im Kugelstoßen die Olympia-Zweite Nadine Kleinert (Magdeburg) und Newcomerin Petra Lammert (Stuttgart), über 5000m die deutsche Laufhoffnung Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) sowie im Speerwurf Europacup-Sieger Mark Frank (Rostock).

Insgesamt 30 Weltmeister von Helsinki (14 Männer, 16 Frauen) haben ihre Startzusage für das letzte Weltfinale in Monaco gegeben. Ab dem nächsten Jahr findet die Veranstaltung in Stuttgart statt. Zu den teilnehmenden Weltmeistern zählt auch Stabhochsprung-Olympiasiegerin Jelena Isinbajewa, die nach zwei vergeblichen Anläufen über 5,02 m den nächsten Angriff auf den Weltrekord plant. Hat sie Erfolg, gibt es 100 000 Dollar extra.

Welt-Leichtathleten des Jahres

Im Anschluss an das Weltfinale werden am Samstag die Welt-Leichtathleten des Jahres gekürt. Auch hier gilt Isinbajewa, die 2004 schon einmal gewann und in diesem Jahr als erste Frau fünf m überquerte, als Anwärterin auf den Titel. Bei den Männern könnte Äthiopiens 10 000-m-Weltrekordler Kenenisa Bekele als Vorjahressieger ebenfalls erneut ganz oben stehen.

© SID

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