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Marat Safin scheitert erneut früh

Der Russe hat sich auch bei den 119. All England Championships frühzeitig verabschiedet. Der an Nummer fünf gesetzte Australian-Open-Champion unterlag dem Spanier Feliciano Lopez in Runde drei mit 4:6, 6:7 (4:7), 3:6.

Für Mitfavorit Marat Safin sind die 119. All England Championships bereits in der dritten Runde beendet. Der an Nummer fünf gesetzte Australian-Open-Champion unterlag dem Spanier Feliciano Lopez mit 4:6, 6:7 (4:7), 3:6 und ist damit nach dem an Nummer vier gesetzten French-Open-Champion Rafael Nadal bereits der zweite Grand-Slam-Champion des Jahres, der die dritte Runde in Wimbledon nicht überstand.

Roddick mit Zittersieg

Andy Roddick bezwang in der Fortsetzung des am Vortages wegen Dunkelheit abgebrochenen Spiels den italienischen Qualifikanten Daniele Bracchiali mit 7:5, 3:6, 7:6 (7:3), 4:6, 6:4 und zitterte sich nach einem wahren Krimi ins Achtelfinale. Die Partie konnte am Donnerstag nach dem dritten Satz nicht fortgesetzt werden und war auch am Freitag wegen Regens zwischenzeitlich unterbrochen worden. Nächster Gegner des an Nummer zwei gesetzten Vorjahresfinalisten ist nun der Russe Igor Andrejew. Hewitt ohne große Mühe weiter

Lleyton Hewitt zog dagegen relativ problemlos ins Achtelfinale ein. Der Wimbledonsieger von 2002 bezwang den US-Amerikaner Justin Gimelstob mit 7:6 (7:5), 6:4, 7:5 und erreichte damit zum dritten Mal die Runde der letzten 16 an der Church Road. Dort trifft er auf den US-Amerikaner Taylor Dent, dessen Vater Phil für Australien Daviscupspieler war. "Gegen Taylor muss ich sicher besser spielen als heute", sagte Hewitt, "aber das Match gegen Gimelstob war eine gute Vorbereitung darauf."

Der 24 Jahre alte "Aufschlagkanonier" Dent setzte sich mit 6:3, 7:6 (7:5), 6:3 gegen den Tschechen Thomas Berdych durch. Der an zwei gesetzte Andy Roddick (USA) musste gegen den Italiener Daniele Bracchiali nach dem Dunkelheits-Abbruch vom Donnerstag wegen des Regens im vierten Satz erneut eine Pause hinnehmen.

Während Safin in den letzten Jahren weitgehend lustlos an der Church Road angetreten war, schien er diesmal besser auf Rasen eingestellt zu sein. Bei seiner knappen Finalniederlage bei den Gerry Weber Open in Halle/Westfalen gegen Titelverteidiger Roger Federer präsentierte er sich in ausgezeichneter Verfassung und wurde damit zu einem Mitfavoriten für Wimbledon. Sein schwedischer Trainer Peter Lundgren, der Federer 2003 zum ersten Wimbledon-Titel führte, traute seinem 25 Jahre alten Schützling den Titelgewinn an der Church Road zu.

Mit seinem Sieg in der zweiten Runde gegen den Australier Mark Philippoussis schien Safin die Einschätzung seines Trainers zu bestätigen. Gegen den 23 Jahre alten Linkshänder Lopez, der in der ersten Runde fünf Sätze gegen den Münchner Björn Phau benötigt hatte, konnte er sich jedoch nicht durchsetzen. Lopez verbesserte seinen Rekord gegen Safin auf 3:1 Siege und erreichte nach 2004 in Paris zum zweiten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier das Achtelfinale.

© Sport-Informations-Dienst, Neuss

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