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Müde Buschschulte schwimmt locker ins Halbfinale

Antje Buschschulte hat bei der Schwimm-WM in Montreal über 50m Rücken ebenso wie Janine Pietsch souverän das Halbfinale erreicht. Annika Mehlhorn gelang über 200m Schmetterling der Einzug in die Vorschlussrunde.

Bei der Schwimm-WM in Montreal ist Antje Buschschulte keine 14 Stunden nach ihrem Silber-Rennen über 100m Rücken auch über die halbe Distanz mühelos ins Halbfinale eingezogen. In 28,99 Sekunden gelang der Magdeburgerin die viertbeste Vorlaufzeit. Janine Pietsch (Ingolstadt), die bei der deutschen Meisterschaft im Mai in Berlin den Weltrekord auf 28,19 verbessert hatte, schlug vier Hundertstel vor Buschschulte an und schwamm auf Platz drei. Die Bestzeit legte Gao Chang (China) in 28,70 Sekunden vor.

"Ich war müde"

"Ich war müde und habe mich überhaupt nicht frisch gefühlt", meinte Buschschulte gequält: "Der Start war schlecht, es lief nicht richtig glatt." Mit einer weiteren Medaille würde die 26-Jährige ihre internationale Sammlung auf 50 erhöhen. Auch Pietsch war nicht restlos zufrieden. "Ich habe mich verdammt schwer getan. Mir tun die Beine weh, aber ich weiß nicht warum", sagte die 23-Jährige: "Ich habe schon noch mehr drauf, aber unter 23,50 Sekunden zu schwimmen, wird verdammt schwer."

Den Sprung ins Halbfinale schaffte auch Annika Mehlhorn (Baunatal) in 2:11,23 Minuten als Neunte über 200m Schmetterling. Dagegen hatten die beiden DSV-Starter Jens Schreiber (Hannover) und Leif-Marten Krüger über 100m Freistil keine Chance. Schreiber (50,08) verpasste als 23. ebenso den Halbfinal-Einzug wie Krüger (50,24) auf Rang 27.

Showdown zwischen Phelps und Schoeman

Im Finale in der Nacht zum Freitag wird es wohl zum großen Showdown zwischen Superstar Michael Phelps und dem südafrikanischen Staffel-Olympiasieger Roland Schoeman kommen. US-Boy Phelps und Schoeman schwammen im Vorlauf in 49,23 mit angezogener Handbremse zeitgleich auf Rang drei. Titelverteidiger Alexander Popow (Russland) ist zurückgetreten, Weltrekordler Pieter van den Hoogenband (Niederlande) fehlt wegen Rückenproblemen.

© SID

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