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NHL dementiert Medienberichte über Einigung

NHL-Vertreter haben eine Einigung mit der Spielervereinigung über ein Ende des Arbeitskampfes dementiert. Zuvor hatten US-Medien berichtet, dass sich beide Seiten auf eine neue Gehaltsobergrenze geeinigt hätten.

Die Eishockey-Fans in den USA müssen ihre Hoffnungen auf ein Happy-End offenbar schon wieder begraben. Vertreter der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga NHL haben Informationen über eine angebliche Einigung mit der Spielervereinigung auf ein Ende des Arbeitskampfes dementiert. "Die Medienberichte, dass sich die NHL und die Spielervereinigung geeinigt haben, treffen einfach nicht zu", erklärte NHL-Sprecherin Bernadette Mansur am Donnerstag.

Zuvor hatte die angesehene US-Tageszeitung Los Angeles Times gemeldet, dass sich beide Seiten prinzipiell auf eine Gehaltsregelung geeinigt hätten. Sollte diese angebliche Vereinbarung von der zehnköpfigen NHL-Exekutive akzeptiert werden, so die Zeitung weiter, könnten die Spieler ihre Verträge für die im Oktober beginnende Saison 2005/06 unterschreiben.

L.A. Times berichtet über neue Gehaltsobergrenze

Laut L.A. Times soll die Gehaltsobergrenze ("Salary Cap") künftig bei maximal 54 Prozent der Klub-Einnahmen liegen. Die Einnahmen für die kommende Saison werden auf 1,8 Mrd. Dollar geschätzt, gegenüber 2,1 Mrd. in der Spielzeit 2003/04. Sichergestellt würde auch, dass die Spieler an den Olympischen Spielen 2006 in Turin (10. bis 26. Februar) teilnehmen könnten. Die NHL wäre dafür zu einer 18-tägigen Pause bereit.

Der Arbeitskampf hatte im September 2004 begonnen, als NHL-Commissioner Gary Bettman den so genannten "Lockout" verkündete. Zuvor hatten sich Liga und Spieler nicht auf eine Gehaltsobergrenze einigen können. Mitte Februar wurde nach weiteren erfolglosen Verhandlungen die komplette Saison 2004/05 abgesagt. In Folge dessen hatten viele NHL-Profis in Europa ihr Geld verdient.

© SID

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