Nordische Kombination Weltcup
Zweiter Platz für Kircheisen in Ramsau

Beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Ramsau konnte Björn Kircheisen einen guten zweiten Platz erreichen. Lediglich der US-Amerikaner Bill Demong landete vor dem 25-Jährigen.

Kombinierer Björn Kircheisen sprang erneut für den schwächelnden Ronny Ackermann in die Bresche: Der 25-Jährige aus Johanngeorgenstadt stürmte beim Weltcup im Schneefall von Ramsau auf den zweiten Rang hinter Vizeweltmeister Bill Demong aus den USA, während der Gesamtweltcup-Titelverteidiger aus Thüringen als abgeschlagener 48. nach dem Springen gar nicht mehr angetreten war.

"Ich habe bewusst langsam angefangen, hatte einen hervorragenden Ski und habe voll auf meinen Angriff in der letzten Runde gesetzt", meinte ein strahlender Kircheisen: "Ich bin froh, dass meine Taktik geklappt hat."

Der Sachse war als Sechster in den 10-km-Langlauf gegangen, rund eine Minuten nach Demong. Mit 28,3 Sekunden Rückstand auf den zum vierten Mal in seiner Laufbahn erfolgreichen Amerikaner kam er ins Ziel. Weitere neun Sekunden zurück folgte der rund zwei Kilometer zuvor abgeschüttelte Norweger Jan Schmid als Dritter.

Ackermann im Formtief

Eric Frenzel (Oberwiesenthal) wurde Siebter, Tom Beetz (Biberau) überzeugte ebenfalls als Elfter. Während Ackermann in einem Formtief steckt, kletterte Kircheisen in der Gesamtwertung nach schwächerem Saisonstart auf den vierten Platz.

Es führt nach fünf Wettbewerben der diesmal auf Rang 18 gelandete Finne Anssi Koivuranta (333 Punkte) vor dem Norweger Magnus Moan (16. Platz/211), Demong (210) und Kircheisen (199). Ackermann (193), schon beim letzten Rennen in Trondheim als Zehnter klar hinter Kircheisen, fiel auf Rang sechs zurück.

"Ich bin einfach nicht in Form"

"Es kamen sicher viele Faktoren zusammen", meinte Ackermann. Er wollte aber nicht damit hadern, dass er ungünstigen Rückenwind erwischt hatte: "Ich bin einfach nicht in Form." Der Weltmeister hatte nach dem Springen bei komplizierten Windverhältnissen 3:24 Minuten hinter Spitzenreiter Wilhelm Denifl (Österreich) gelegen.

Nach Rücksprache mit den Trainern verzichtete er, wollte lieber Kraft für den nächsten Wettbewerb am Sonntag sparen. Der für das Springen verantwortliche Bundestrainer Andreas Bauer meinte: "Die besten Drei in der Gesamtwertung hatten als die letzten Springer keine Chance."

© SID

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