Olympia Doping
Edwin Moses glaubt an Dopingfälle in Peking

Für den zweimaligen Olympiasieger Edwin Moses sind die jüngsten Dopingfälle nur die "Spitze des Eisbergs". Der 52-Jährige geht fest von weiteren Enthüllungen in Peking aus.

Der zweimalige 400-m-Hürden-Olympiasieger Edwin Moses (USA) befürchtet bei Olympia in Peking (8.-24. August) weitere Dopingenthüllungen. Der 52-Jährige, von 1977 bis 1987 in 122 Rennen in Serie unbesiegt, sieht die aktuellen Skandale im Radsport und der Leichtathletik nur als "Spitze eines Eisbergs". Ihn überrasche bei diesem Thema nicht mehr viel, meinte der ehemalige Leichtathletik-Star, der als Vorsitzender der Laureus World Sports Academy im Antidoping-Kampf engagiert ist, in der Welt.

Dabei erlebe man viele Tragödien. Man müsse nur die Verzweiflung im Gesicht der inzwischen inhaftierten Sprinterin Marion Jones gesehen haben, um zu erkennen, "dass es im Zusammenhang mit Doping keine Gewinner gibt, sondern nur Verlierer", sagte Moses. Das Auffliegen von gedopten Sportlern sei ein beschämendes "Who is Who des Sports".

© SID

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