Olympia Doping
Sobolewa wehrt sich gegen Manipulations-Vorwürfe

Die Russin Jelena Sobolewa hat die gegen sie erhobenen Vorwürfe der Manipulation von Dopingproben zurückgewiesen. "Das ist eine Provokation", so die 25-Jährige.

Nach ihrer Suspendierung für die Olympischen Spiele in Peking durch den Leichtathletik-Weltverband Iaaf aufgrund angeblicher Manipulation von Dopingproben hat sich die russische Olympia-Goldhoffnung Jelena Sobolewa nun zu Wort gemeldet und die Vorwürfe zurückgewiesen. "Das ist eine Provokation, um potenzielle Medaillengewinner von den Sommerspielen auszuschließen", sagte die 25 Jahre alte Mittelstrecklerin der russischen Zeitung "Kommersant": "Ich weise die Vorwürfe der Iaaf noch einmal mit aller Schärfe zurück."

Der Verband hatte am Donnerstag sieben russische Leichtathletinnen, darunter drei Goldkandidatinnen für Peking, suspendiert. Beim DNA-Vergleich ihrer Dopingproben aus den Jahren 2007 und 2008 waren Unregelmäßigkeiten festgestellt worden.

Sportminister Vitali Mutko kündigte gegenüber der Agentur All Sport an, NOK und Russischer Leichtathletik-Verband würden den Fall untersuchen - aber erst nach den Sommerspielen.

Betroffen sind unter anderem auch Diskus-Europameisterin Daria Pischtschalnikowa sowie die frühere Hammer-Weltrekordlerin Gulfija Chanafejewa. Als Medaillenkandidatin galt die ehemalige 1 500-m-Weltmeisterin Tatjana Tomaschowa, 2004 in Athen Olympiazweite.

© SID

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