Olympia IOC
Olympia 2014: FIS-Chef Kasper sorgt sich

Große Probleme beim Ausrichter der Olympischen Winterspiele: Ab kommenden Mittwoch wird sich eine Delegation des IOC ein Bild der Vorbereitungen im russischen Sotschi machen.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sieht rund dreieinhalb Jahre vor den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi noch große Probleme beim Ausrichter. "Echte Sorgen habe ich nicht, aber gewisse Bedenken schon. Es warten wohl noch einige böse Überraschungen auf uns", sagte Gian-Franco Kasper, Präsident des Internationalen Skiverbandes (FIS), dem SID am Freitag in Oslo.

IOC-Mitglied Kasper wird ab kommendem Mittwoch mit der Koordinations-Kommission des IOC für fünf Tage in Sotschi sein, um sich dort vom Stand der Olympia-Vorbereitungen ein Bild zu machen. Im Vorfeld gab er zu, dass die russischen Organisatoren mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen haben: "Es ist nicht einfach in Sotschi, weil das eine völlig neue Region für Wintersport im wettkampfmäßigen Sinne ist. Sie mussten aus dem Nichts beginnen."

Vor der Visite am Schwarzen Meer betonte Kasper zudem: "Wir wissen überhaupt nicht, ob sie dort im Zeitplan liegen. Aber sie unternehmen sehr, sehr große Anstrengungen, um es zu schaffen." Dennoch fürchtet Kasper, dass in Sotschi die eine oder andere Anlage gebaut werde, die später nicht mehr genutzt wird: "Es besteht ein gewisses Risiko, dass dort 'Weiße Elefanten' enstehen, wie es 2006 in Turin war. Wir müssen unbedingt verhindern, dass das erneut geschieht."



© SID

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