Olympia Peking
Datenbank soll Altersfälschung in China verhindern

Mit der Erstellung einer Online-Datenbank will Chinas Sportministerium der Altersfälschung seiner Sportler entgegenwirken. Es sollen Alter, Blutgruppe und Passnummer sowie ein Foto und ein Fingerabdruck erfasst werden.

Chinas Sportministerium will dem weit verbreiteten Problem der Altersfälschung seiner Sportler mit einer umfangreichen Athleten-Registrierung entgegenwirken. Bis zum Ende des Jahres sollen Informationen über Alter, Blutgruppen und Passnummern chinesischer Spitzensportler sowie deren Fotos und Fingerabdrücke in einer Online-Datenbank erfasst werden.

"Mit diesem System statt der früher handschriftlichen Form der Registrierung können wir das Problem der Altersfälschung effektiver kontrollieren", sagte Sportminister Guo Jianju der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua.

In China geben immer wieder Athleten falsche Altersangaben ab, um in jüngeren Alterklassen starten zu können. Zuletzt sorgte der Fall des Basketballers Yi Jianlian für Aufsehen, der angeblich drei Jahre älter als offiziell angegeben sein soll.

© SID

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