Olympia Sportpolitik
Olympische Winterspiele 2018 nicht in der Schweiz

Obwohl die Schweiz "die meisten Kriterien für eine Erfolgreiche Kandidatur erfüllen würde", verzichten die Eidgenossen auf eine Bewerbung für die Olympia-Austragung 2018. Präsident Jörg Schild gab den Verzicht bekannt.

Die Olympischen Winterspiele 2018 werden definitiv nicht in der Schweiz stattfinden. Aufgrund der schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit haben die Eidgenossen von einer Bewerbung Abstand genommen. Bei der Versammlung des Sportparlaments in Ittigen gab Präsident Jörg Schild den Verzicht bekannt. Der Exekutivrat der Dachorganisation Swiss Olympic sei nach einer von der Universität Lausanne durchgeführten Studie unter Einbezug von 50 Experten zum Schluss gekommen, dass eine Bewerbung aus mehreren Gründen derzeit nicht sinnvoll sei, wenngleich "die Schweiz die meisten Kriterien für eine erfolgreiche Kandidatur erfüllen würde".

Zu den Gründen, die zum Verzicht führten, gehört die Wirtschaftlichkeit Olympischer Spiele. Die Schweiz als hochentwickelte Nation mit einem gesättigten Markt im Wintersport würde nach Ansicht des Exekutivrats ökonomisch von Olympia kaum profitieren. Die Kandidatur für die Olympischen Spiele 2010 in Bern hatte auf blamable Weise beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zurückgezogen werden müssen, weil das Berner Stimmvolk eine Kreditvorlage abgelehnt hatte. Bei der Vergabe der Winterspiele 2006 hatte Sion gegen Turin verloren.

© SID

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