Olympia Turin
Athen entzündet olympisches Feuer für Turin

Das Olympische Feuer für die Winterspiele in Turin hat seine Reise von Athen nach Italien begonnen. Nach der Entzündung der Fackel übernahm Stabhochspringer Kostas Filippidis als erster Fackelläufer die Flamme.

Die Reise des Olympischen Feuers für die Winterspiele von Turin (10. bis 26. Februar) hat begonnen. Die griechische Schauspielerin Theodora Siarkou entzündete am Sonntag im heiligen Hain des antiken Olympia die Fackel, die wasserdicht ist und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern standhält. Wegen des schlechten Wetters konnte das Feuer dieses Mal allerdings nicht in der historischen Tradition mit der bloßen Hilfe eines Spiegels und Sonnenstrahlen entfacht werden, sondern wurde mittels einer Fackel entzündet.

Als erster Fackelläufer übernahm Stabhochspringer Kostas Filippidis das Feuer, das bis zum 6. Dezember zunächst 2006km durch Griechenlands Wintersportorte getragen wird. Danach wird es ab dem 8. Dezember von Rom aus von insgesamt 10 001 Menschen, darunter Fußball-Star Francesco Totti und der viermalige Olympiasieger im Gehen, Robert Korzenowski aus Polen, über 11.000km quer durch Italien geführt. Erster Fackelträger in Italien wird Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini sein.

"Die 20. Olympischen Winterspiele in Turin werden mit Leidenschaft durchgeführt, ein Merkmal, für das die Italiener bekannt sind. Sie wird ihren Höhepunkt in Turin erreichen", sagte Valentino Castellani, Präsident des Turiner Organisationskomitees Toroc. Schriftlich teilte Jacques Rogge, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), mit: "Der Weg des Feuers bringt die Spiele der Gesellschaft näher und gibt der Gesellschaft die Möglichkeit, ein Teil der Spiele zu sein."

© SID

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