Olympia Turin
Feldhoff glaubt an enges Duell mit Norwegen

Ulrich Feldhoff hat für die Winterspiele einen Zweikampf zwischen Deutschland und Norwegen um Platz eins der Nationenwertung vorhergesagt. "Beide Länder sind noch stärker geworden", so der DSB-Funktionär.

Das alte Duell zwischen Deutschland und Norwegen um Platz eins der Nationenwertung wird sich nach Ansicht von Ulrich Feldhoff auch bei den Olympischen Winterspielen von Turin fortsetzen. "Beide Länder haben ihr Niveau von Salt Lake City nicht nur gehalten, sondern sind noch stärker geworden", sagte der Chef des Bereichs Leistungssport im Deutschen Sportbund (DSB), der auf den nächsten Plätzen einen "ebenso harten" Dreikampf zwischen Russland, Kanada und den USA erwartet.

Dickes Lob von Feldhoff

"Unsere Wintersportler sind absolut überzeugend in die Saison gestartet. Sie haben nahtlos an die Ergebnisse des Vorjahres angeknüpft", sagte Feldhoff. Der Anspruch auf eine Top-Platzierung in Turin sei gerechtfertigt, obwohl man im alpinen Bereich durch die Verletzungen von Maria Riesch und Hilde Gerg herbe Rückschläge zu verkraften habe.

Das Plus der deutschen Mannschaft bleibe aber "die Breite in der Spitze", was sich besonders durch die herausragenden Ergebnisse im Biathlon, Skilanglauf, Bob und Rodeln sowie Eisschnelllauf der Frauen dokumentiere.

Tägliche Konkurrenz als Ansporn

"Diese Verbände zeigen, dass unter unseren Rahmenbedingungen kontinuierlich internationale Spitzenleistungen möglich sind", meinte der DSB-Vize: "Grundlage dafür ist das Training in wenigen Stützpunkten, wo die Athleten durch tägliche Konkurrenz permanent gefordert sind und wo man sich nicht verzettelt."

Auch in der Nordischen Kombination sei das Niveau weiter so gut, dass man trotz des Zwischentiefs von Ronny Ackermann "Medaillen nicht abschreiben muss". Auf der anderen Seite sei es leider nicht gelungen, "bekannte Problemfelder" wie im Eisschnelllauf der Männer oder Skispringen zu beseitigen.

© SID

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