Olympia Turin
Olympisches Feuer von "Hellas" nach "Italia"

Das olympische Feuer hat Griechenland verlassen und setzt seine Reise nun in Italien fort. Über 10 000 Läufer tragen die Fackel quer durch den "Stiefel" bis nach Turin, wo in zwei Monaten die Winterspiele beginnen.

Die Olympischen Winterspiele 2006 in Turin (10. bis 26. Februar) rücken immer näher. Nun ist das olympische Feuer nach vollendeter "Griechenland-Rundreise" an Gastgeber Italien übergeben worden. 534 Fackelläufer hatten das Feuer durch 69 griechische Städte getragen.

Der griechische NOK-Präsident Minios Kiriakou übergab die Fackel im Athener Panathinaikon Stadion, 1 896 Austragungsort der ersten Olympischen Spiele der Neuzeit, offiziell an den Präsidenten des Turiner Organisationskomitees Toroc, Valentino Castellani. Zur italienischen Delegation gehörten auch NOK-Präsident Giovanni Petrucci, Vize-Sportminister Mario Pescante und der Turiner Bürgermeister Sergio Chiamparino.

Am Donnerstag schickt Italiens Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi Marathon-Olympiasieger Stefano Baldini in Rom als ersten Fackelläufer auf den Weg. Das Feuer wird durch alle italienischen Provinzen getragen und soll auf der ersten Station im Vatikan von Papst Benedikt XVI. gesegnet werden. Danach führt der Weg über Venedig und Genua, über Sardinien und Sizilien den ganzen Stiefel hinauf bis an den Alpenrand nach Turin.

Alberto Tomba hoch im Kurs

Insgesamt 10 001 Läufer tragen die Fackel nach Turin, wo das Olympische Feuer bei der Eröffnungsfeier der Winterspiele am 10. Februar im Stadio Palasport Olimpico vor 36 000 Zuschauer und vielen Mill. Fernsehzuschauern vom bisher noch nicht bekanntgegebenen Schlussläufer - als Favorit wird der frühere alpine Superstar Alberto Tomba gehandelt - entzündet wird. Das Feuer leuchtet dann über Turin und der Bergregion um Sestriere, wo bis zur Schlussfeier am 26. Februar Olympiasieger in 84 Entscheidungen gekürt werden.

64 Tage dauert die Fackel-Stafette, 11 000 Kilometer werden die Fackelläufer hinter sich bringen und dabei alle großen italienischen Monumente und Baudenkmäler erreichen: das antike Theater bei Taormina auf Sizilien, die Piazza della Signoria in Florenz, den Schiefen Turm von Pisa, den Canale Grande in Venedig. Natürlich wird auch Cortina d´Ampezzo "angelaufen", wo vor 50 Jahren die Winterspiele stattfanden.

Zu den Trägern der 1,9 Kilogramm schweren und 77 Zentimeter langen Fackel, entworfen von Designern der Autobauer Ferrari und Fiat, gehören die Fußballer Francesco Totti, Gianfranco Zola und Paolo di Canio, Formel-1-Fahrer Jarno Trulli, der marokkanische Weltrekordläufer Hicham El Guerrouj und alle italienischen Olympiasieger von Athen 2004 und Salt Lake City 2002.

© SID

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