Olympischen Spiele 2012 an London
Stimmen zur Olympia-Entscheidung

HB DÜSSELDORF. Nach der Entscheidung gegen Paris als Gastgeber der Olympischen Spiele hat der französische Präsident Jacques Chirac das siegreiche London beglückwünscht. Chirac „wünscht dem britischen Volk und der Regierung viel Glück und vollen Erfolg bei der Organisation der XXX. Olympischen Spiele“, erklärte der Elyséepalast.

Bei Premierminister Tony Blair war die Freude dagegen riesig: „Das ist ein monumentaler Tag für London. Das ist eine sehr gute Nachricht." Zugleich räumte er ein: „Ich konnte es nicht ertragen, die Entscheidung im Fernsehen zu verfolgen.“

Und auch der Bewerbungschef Londons, Sebastian Coe, jubelte: „Ich danke dem ganzen Team. Es hat einen tollen Job gemacht. Die Wahl ist eine große Verpflichtung, gegenüber unserem Land, aber auch gegenüber der Welt. Ich wusste, wir hatten eine große Chance und eine gute Strategie. Der Rest war Instinkt.“

Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee hat London am Mittwoch in einem Glückwunsch-Telegramm zur Wahl als Olympia-Stadt 2012 gratuliert. In dem Schreiben an Bewerbungschef Sebastian Coe sprach Tiefensee den „herzlichen Glückwunsch der Bürgerschaft aus Leipzig, aber auch ganz persönlich“ aus. Leipzig war als deutscher Bewerber um die Olympischen Spiele 2012 bereits in der Vorausscheidung im vergangenen Jahr gescheitert.

Kritisch äußerte sich DSB-Präsident Manfred von Richthofen: „Das ist eine wirkliche Überraschung. Ich bedaure sehr, dass Paris nicht den Zuschlag bekommen hat, gerade weil in mehreren Anläufen hervorragende Präsentationen geboten wurden. Die Entscheidung zeigt den britischen Einfluss in der Weltpolitik wie im Sport. Das sollte man nicht unterschätzen.“

Ein wenig fassungslos nahm die russische Hauptstadt Moskau das frühe Ausscheiden im Rennen um die Ausrichtung der Olympischen Sommerspiele 2012 auf. Am Roten Platz reagierten etwa 70 000 Menschen am Mittwoch enttäuscht auf die Nachricht aus Singapur, wo der Bewerber Moskau bei der IOC-Vollversammlung gleich im ersten Wahlgang ausgeschieden war.

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