Poss spricht von Olympia 2006
„Mission Poss" vor dem Ende

Der Trainerstuhl von Greg Poss wackelt nach der bitteren Niederlage gegen Dänemark gewaltig. Noch stellen sich die Verantwortlichen des DEB jedoch hinter den US-Amerikaner.

HB INNSBRUCK. DEB-Trainer Greg Poss wurde nach seiner missglückten WM-Premiere selber offensiv und sagte:"Diese Spieler bilden auch den Stamm für Olympia".Den Blick in die Zukunft gerichtet, versuchte Poss, der Diskussion um seine Person auszuweichen. Ob Poss die Spiele 2006 in Turin noch an der Bande der deutschen Nationalmannschaft erlebt, ist allerdings fraglich.

Noch vertraut der 39-Jährige auf die Zusagen des DEB. Präsident Hans-Ulrich Esken und Generalsekretär Franz Reindl hätten ihm nach der peinlichen 2:3-Pleite gegen Dänemark gesagt, "es ist okay, wir stehen hinter dir." Ausgestattet hatte der Verband den Amerikaner, der mit Halbfinalträumen antrat, schon vor der WM mit einem unbefristeten Vertrag, der frühestens im Sommer 2006 zu kündigen ist - als Vertrauensvorschuss.

Dass er ihn erfüllen darf, glaubt Poss - zumindest sagt er das: "Deshalb macht man Verträge." Esken und Reindl kündigten schon an, erst im Sommer bei ihrer WM-Analyse über die Personalie Poss zu entscheiden. Die harsche Kritik nach den konfusen Vorstellungen seiner Mannschaft in Wien und Innsbruck habe er erwartet: "Wenn jemand Misserfolg hat, kommen die Leute und kritisieren. Das ist normal."

Dass auch die Kritik innerhalb der Mannschaft und im Umfeld nicht zu überhören war, ist dagegen nicht normal. Heftige Wortgefechte auf der Bank mit den Spielern und Co-Trainer Ernst Höfner, kritische Worte der Cracks und der DEB-Verantwortlichen über die Taktik - auch intern ist der neue Bundestrainer umstritten.

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