Poss zeigt sich sehr zufrieden
DEB-Team tankt weiteres Selbstvertrauen

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft lässt in der WM-Vorbereitung weiter aufhorchen. Nach den guten Auftritten gegen Schweden beendet sie die Gastspiele in Weißrussland ungeschlagen.

HB GOMEL/BERLIN. Mit dem ersten Länderspiel-Sieg in Weißrussland tankte das DEB-Team weiter kräftig Selbstvertrauen für die Weltmeisterschaft. "Es läuft überraschend gut", befand sogar DEB-Sportdirektor Franz Reindl nach dem 4:1 am Samstag in Gomel. Zwei Tage nach dem 1:1 in Minsk feierte die deutsche Auswahl im achten Länderspiel gegen den WM-Aufsteiger erst den zweiten Erfolg und kehrte ungeschlagen nach Hause zurück. Zum Start der Vorbereitung hatte es gegen Vizeweltmeister Schweden in Riesa einen 2:0-Sieg und eine knappe 2:3-Niederlage gegeben.

"Die Mannschaft ist sehr konzentriert. Durch die schweren Spiele vorher hatte sie die Latte sehr hoch gelegt und konnte das fortsetzen", sagte Reindl zufrieden während des offiziellen Banketts mit dem weißrussischen Innenminister und stellte untermalt von Klaviermusik zufrieden fest: "Die etablierten Spieler nehmen die Vorbereitung sehr ernst, und die Jungen drängen nach." So schoss der Augsburger Björn Barta sein erstes Länderspiel-Tor zum 3:1 (39.), nachdem Andreas Morczinietz (16./29.) die 2:0-Führung erzielt hatte. Petr Fical (53.) traf zum Endstand.

Nach vier der acht WM-Testspiele bis zur Auftaktpartie gegen Kasachstan am 1. Mai in Wien zeigte sich Bundestrainer Greg Poss mit der Leistung aller Spieler sehr zufrieden, hob nach der Partie in Gomel allerdings noch den Krefelder Torhüter Robert Müller heraus. Zu Müller und dem bisher ebenfalls überzeugenden Düsseldorfer Alexander Jung wird in der kommenden Woche noch Keeper Dimitri Pätzold aus der unterklassigen amerikanischen AHL stoßen. Dazu kommt Stürmer David Sulkovsky vom entthronten deutschen Meister Frankfurt Lions.

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