Radsport Doping
Ermittlungsverfahren gegen Sinkewitz eingeleitet

Die Bonner Staatsanwaltschaft hat nach einer anonymen Anzeige ein Ermittlungsverfahren gegen den unter Dopingverdacht stehenden T-Mobile-Fahrer Patrik Sinkewitz eingeleitet.

Ein Ermittlungsverfahren hat die Bonner Staatsanwaltschaft gegen den unter Dopingverdacht stehenden Radprofi Patrik Sinkewitz eingeleitet. Nach einer anonymen Anzeige bereits Mitte Juni habe man wegen des Verdachts des Betruges zum Nachteil seiner Vertragspartner die Ermittlungen aufgenommen, bestätigte Pressesprecher Ulrich Bremer dem Sport-Informations-Dienst (sid). "Es lagen ausreichende Anhaltspunkte vor, die diese Maßnahme erforderlich gemacht haben", erklärte Bremer.

Im Moment prüfe die Staatsanwaltschaft, welche potenziellen Vertragspartner in Frage kommen. Damit soll geklärt werden, ob die Bonner Staatsanwaltschaft für den Fall zuständig sei.

T-Mobile-Team nicht informiert

Bremer erklärte, dass bislang weder Sinkewitz, dem bei einer Trainingskontrolle am 8. Juni ein erhöhter Testosteron-Wert nachgewiesen wurde und der inzwischen die Öffnung der B-Probe beantragt hat, noch dessen Team T-Mobile-Team über die Ermittlungen informiert worden seien.

Die Bonner Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen Jan Ullrich wegen Betruges zum Nachteil seines früheren Rennstalls T-Mobile sowie gegen seinen Betreuer Rudy Pevenage wegen Beihilfe und Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz.

© SID

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