Radsport Doping
Klöden weist Dopingvorwürfe erneut zurück

Der 32 Jahre alte Radprofi Andreas Klöden hat die Spekulationen über ein Dopingvergehen vehement zurückgewiesen. Die Berichterstattung nannte der Cottbuser "erschütternd".

Der ehemalige Tour-de-France-Zweite Andreas Klöden (Cottbus) hat die Dopingvorwürfe gegen ihn als "substanzlose Spekulationen" zurückgewiesen. "Es ist erschütternd, wie eine Berichterstattung vorgenommen wird, die Menschen und ihre Familien belastet", teilte der 32-Jährige auf seiner Internetseite mit.

Hintergrund der neuen Spekulationen um den Astana-Profi war ein in der vergangenen Woche veröffentlichter Untersuchungsbericht durch die Expertenkommission der Universitätsklinik Freiburg zum Dopingskandal um frühere Ärzte und Fahrer des T-Mobile-Teams.

Darin heißt es, dass eine Rechnung vom 9. März 2000 mit einer Medikamentenlieferung in Höhe von 1 000 Mark an Frau Bettina Jurkat, die damalige Freundin und jetzige Ehefrau von Andreas Klöden, ging.

"Konkrete Dopingvorwürfe gegen mich werden nicht erhoben"

"Das ist das einzige Mal, dass mein Name in diesem Bericht erwähnt wird. Konkrete Dopingvorwürfe gegen mich werden nicht erhoben", meinte Klöden und fügte an: "Ein Paket aus Freiburg zu erhalten, das war gewiss nichts Ungewöhnliches. Die Unterstellung, die Sendungen an mich stünden im Zusammenhang mit Dopingpraktiken, ist schlicht falsch."

Jedes Mitglied des T-Mobile-Teams und viele andere ärztlich betreute Leistungssportler würden bestätigen können, dass im Rahmen der sportmedizinischen Betreuung natürlich auch Pakete mit legalen Medikamenten, Vitaminen oder Nahrungsergänzungsmitteln an die Sportler versendet worden seien, so Klöden, der seine Rechtsanwälte gebeten habe, die weitere Entwicklung zu beobachten.

Klöden musste in dieser Woche die Kastilien-Rundfahrt wegen eines starken Infekts der Atemwege vorzeitig verlassen. Sein Astana-Team um Tour-Sieger Alberto Contador (Spanien) war wegen seiner Dopingskandale aus dem Vorjahr in diesem Jahr nicht zur Frankreich-Rundfahrt eingeladen worden.

© SID

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