Radsport Doping
Lemond entsetzt, Armstrong spricht von "Verdacht"

Nach dem Dopingfall Floyd Landis haben sich die ehemaligen Tour-Sieger Greg Lemond und Lance Armstrong zu Wort gemeldet. Während Armstrong nur von einem "Verdacht" spricht, ist Lemond "entsetzt und enttäuscht".

"Entsetzt und tief enttäuscht" hat der frühere Tour-Sieger Greg Lemond auf das Bekanntwerden der positiven A-Probe seines Landsmanns Floyd Landis reagiert. Dennoch bat Lemond im Gespräch mit der französischen Sporttageszeitung L´Equipe darum, Landis die Chance einzuräumen, seine Unschuld zu beweisen: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass er etwas Verbotenes getan hat. Ich war ganz sicher, dass Floyd clean ist." Das generelle Problem des Radsports sei, dass "er korrupt ist und irgendwann jeden korrumpiert".

Lemond hatte erst kürzlich in der L"Equipe schwere Vorwürfe gegen den siebenmaligen Tour-Sieger Lance Armstrong erhoben. Weil Lemond im Jahr 2001 Armstrongs Kontakte zum umstrittenen italienischen Arzt Michele Ferrari kritisiert hatte, habe ihn der Texaner massiv unter Druck gesetzt.

Armstrong: "Bisher nur ein Verdacht"

Der siebenmalige Tour-Sieger Lance Armstrong hat sich mit Äußerungen dagegen sehr zurückgehalten. "Bisher gibt es schließlich nur einen Verdacht", sagte der im Vorjahr zurückgetretene Texaner bei einem Wohltätigkeits-Rennen im US-Bundesstaat Iowa.

Armstrong will bis zum Ergebnis der Gegenanalyse keine Stellungnahme mehr zum Fall Landis abgeben: "Bis die B-Probe anaylsiert ist, werde ich mich in dieser Angelegenheit nicht mehr äußern, also fragt mich bitte auch nicht mehr."

© SID

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