Radsport Doping
Protour-Teams verschärfen Kampf gegen Doping

Im Kampf für einen sauberen Radsport haben die 21 Protour-Teams ihren Ethik-Code erweitert. So sollen doping-verdächtige Fahrer nicht an den Start gehen dürfen, solange gegen sie ermittelt wird.

Keine Kompromisse kennen die Protour-Teams im Kampf gegen Doping. Die sportlichen Leiter der 21 Rennställe haben ihren Beschluss vom Tour-Auftakt in Straßburg erweitert, doping-verdächtige Fahrer nicht einzusetzen. Damit können Jan Ullrich und Co. auch nach der Tour nicht an Rennen teilnehmen, so lange gegen sie ermittelt wird.

Verstöße gegen den sogenannten Ethik-Code sollen künftig bei allen Profirennen den Ausschluss zur Folge haben. Darauf einigten sich die Team-Vertreter auf einer Sitzung zum Abschluss der Frankreich-Rundfahrt.

"Wer nicht mitzieht, muss künftig mit Ausschluss aus der Protour rechnen", sagte Gerolsteiner-Teamchef Hans-Michael Holczer. "Wenn die Fahrer sehen, dass sie mit Konsequenzen hinsichtlich ihres Renneinsatzes rechnen müssen, werden sie sich vielleicht anders verhalten", so der 51-Jährige weiter.

Darüber hinaus wollen die Pro-Tour-Teams anregen, den Code auch auf die zweitklassigen Kontinental-Mannschaften auszuweiten.

© SID

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