Radsport
Doping-Verfahren gegen Contador droht Verschleppung

Radprofi Alberto Contador wird mindestens zwei Monate auf eine Entscheidung im Verfahren um seine positiven Dopingproben warten. Der spanische Verband wolle die Frist ausnutzen.

Das Verfahren gegen Dopingsünder Alberto Contador ist offenbar meilenweit von einer schnellen Entscheidung entfernt. Der spanische Radsport-Boss Juan Carlos Castano kündigte an, es werde mindestens zwei Monate bis zur Entscheidung des spanischen Verbandes Rfec dauern. "Alles hängt davon ab, welche Argumente Contador vorbringt und wie die Überprüfung der vorgelegten Beweise durch das Wettkampfkomitee läuft", sagte Castano der Sporttageszeitung AS.

Der Weltverband UCI hatte den Fall des in A- und B-Probe positiven Toursiegers am Montag an den spanischen Verband weitergeleitet. Nach den Anti-Doping-Regeln der UCI müssten die Spanier innerhalb eines Monats eine Entscheidung treffen. Castano behauptet allerdings, nach spanischem Anti-Doping-Recht seien drei Monate die gesetzliche Frist. Er kündigte gleichzeitig an, diesen Zeitrahmen möglicherweise auch auszunutzen.

© SID

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