Radsport Giro d´Italia
Basso erklärt Startverzicht beim Giro

Der Italiener Ivan Basso hat einen Start beim diesjährigen Giro d´Italia ausgeschlossen. Gleichzeitig betonte der unter Dopingverdacht stehende Radprofi aber, seine Karriere fortsetzen zu wollen.

Der unter Dopingverdacht stehende Radprofi Ivan Basso wird beim diesjährigen Giro d´Italia nicht an den Start gehen. Der Italiener ist sich aber weiterhin keiner Schuld bewusst und plant die Fortsetzung seiner Karriere. "Ich habe ein reines Gewissen und bin mit mir selbst im Reinen", sagte Basso, der am Montag den Vertrag bei seinem Rennstall Discovery Channel auf eigegen Wunsch aufgelöst hatte.

"Tore werden wieder offen sein"

Damit wolle er Schaden vom Team nehmen, so Basso. Am Mittwoch muss der Italiener zur Anhörung vor dem Nationalen Olympischen Komitee Italiens Coni erscheinen. "Aber ich bin sicher, dass die Tore wieder offen sein werden, wenn meine Probleme gelöst sind", sagte Basso.

Seine Titelverteidigung beim am 12. Mai beginnenden Giro d´Italia hat er unterdessen abgeschrieben, zumal er bis dahin ohnehin kaum die Chance auf einen neuen Vertrag gehabt hätte. "Sobald ich mich entschieden hatte, Discovery zu verlassen, hatte ich auch entschieden, nicht beim Giro zu starten", sagte Basso der Gazzetta dello Sport.

Seit fünf Tagen habe er nicht mehr trainiert. "Und die Idee, mein Rosa Trikot beim Giro zu verteidigen, ist nicht gerade das, was mich im Moment beschäftigt", so Basso. Vor seiner Kündigung hatte Discovery Basso im Zuge der wieder aufgenommenen Ermittlungen im Dopingskandal um Eufemiano Fuentes in der Vorwoche suspendiert.

© SID

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