Radsport Giro d'Italia
Contador führt weiter, Klöden steigt aus

Alberto Contador steht kurz vor dem Gewinn des Giro d'Italia. Der Spanier hat vor dem letzten Zeitfahren vier Sekunden Vorsprung auf den Zweiten. Andreas Klöden gab derweil auf.

Alberto Contador hat seine Gesamtführung beim 91. Giro d'Italia auch auf der letzten Bergetappe erfolgreich verteidigt und steht vor dem Gewinn seiner zweiten großen Radrundfahrt. Der Tour de France-Sieger belegte auf der 20. Etappe von Rovetta nach Tirano Platz fünf und hat damit vor dem abschließenden Zeitfahren am Sonntag vier Sekunden Vorsprung auf Hauptkonkurrent Riccardo Ricco (Italien/Saunier). Ricco ist im Kampf gegen die Uhr allerdings schwächer einzuschätzen als der Spanier.

Den Etappensieg holte sich Bergkönig Emanuele Sella (Italien/Navigare), der damit seinen dritten Tageserfolg beim laufenden Giro feierte. Zweiter wurde der zweimalige Giro-Sieger Gilberto Simoni (Italien/Diquigiovanni) vor Joaquin Rodriguez (Spanien/Caisse d"Epargne). Vorjahressieger Danilo Di Luca kam mit mehreren Minuten Rückstand ins Ziel und musste alle Hoffnungen auf einen erneuten Gesamtsieg begraben.

Contadors Astana-Teamkollege Andreas Klöden gab das Rennen unterdessen erkrankt auf. Der Sachse, der sich am Freitag noch als wichtigster Helfer Contadors erwiesen hatte, stieg auf der 20. Etappe vom Sattel. "Er war schon seit einer Woche krank. Er hat Probleme mit den Atemwegen, es könnte eine Lungenentzündung sein. Er hatte die Nacht über Fieber", sagte Astana-Sprecher Philippe Maertens dem Internetportal Cyclingnews.

Die Italien-Rundfahrt endet am Sonntag mit einem 28,5 km langen Einzelzeitfahren von Cesana Maderno nach Mailand.

© SID

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