Radsport Giro d´Italia
Mcewen im Sprint schneller als Pollack

Nur knapp hat das Team T-Mobile auf der zweiten Etappe des Giro d´Italia den Tagessieg verpasst. Beim Massensprint im belgischen Charleroi musste sich Olaf Pollack nur dem Australier Robbie Mcewen geschlagen geben.

Olaf Pollack hätte dem Team T-Mobile beinahe einen Traumstart in den 89. Giro d´Italia beschert. Der Sprinter hat auf der zweiten Etappe den Sieg nur knapp verpasst. Der 32-Jährige musste sich auf dem Teilstück über 197km von Mons nach Charleroi im Massensprint nur knapp dem australischen Tagessieger Robbie Mcewen geschlagen geben. Dritter wurde der Italiener Paolo Bettini, noch vor dem Sprintstar Alessandro Petacchi.

"Ich bin sehr zufrieden. Wir konnten uns heute aus der Verfolgung raushalten, weil Milram alles getan hat. Korff ist super für mich angefahren, er hat mich nach vorne gebracht", sagte Pollack nach seinem zweiten Platz. Sein T-Mobile-Teamkollege und Kapitän Jan Ullrich erreichte als 128. das Ziel mit dem Hauptfeld. Das Rosa Trikot des Gesamtersten trägt weiterhin Vorjahressieger Paolo Savoldelli, der am Samstag den Prolog überlegen gewonnen hatte.

Ullrich hatte zum Auftakt beim Einzelzeitfahren über 6,2km den 80. Platz belegt und dabei einen Rückstand von 49 Sekunden zu Savoldelli aufgewiesen. Bester Deutscher beim Kampf gegen die Uhr war auf dem vierten Platz Gerolsteiner-Profi Stefan Schumacher, der nur 13 Sekunden langsamer als der Discovery-Fahrer war.

Mcewen beweist sein Stehvermögen

Am Sonntag kam es schließlich zur ersten Sprintentscheidung der Italien-Rundfahrt. Dort hatte Pollack wenige Meter vor dem Ziel noch in Führung gelegen, ehe Mcewen das bessere Stehvermögen bewies. Lange Zeit hatte eine vierköpfige Ausreißergruppe in Führung gelegen, doch knapp 20km vor dem Ziel wurde der Fluchtversuch vom Peloton beendet.

Bis Dienstag haben beim Giro wohl noch die Sprintstars um Alessandro Petacchi das Sagen. Auf der dritten Etappe am Montag von Perwez nach Namur (202km) sowie einen Tag später von Wanze nach Hotton (193km) ist jeweils mit einer Massenankunft zu rechnen. Nach dem Transfer am Mittwoch in Richtung Italien folgt dann das Mannschaftszeitfahren, am Wochenende geht es erstmals in die Berge.

© SID

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