Radsport International
Presse tituliert Team Telekom als "Epo-theke"

Mit großer Empörung hat die ausländische Presse auf die Doping-Geständnisse der ehemaligen Telekom-Fahrer Eirk Zabel und Rolf Aldag reagiert. Es ist vom "Team epo" und der "rollenden Epo-theke" die Rede.

Das europäische Ausland hat empört und geschockt auf die Doping-Beichte der ehemaligen Telekom-Radprofis Erik Zabel und Rolf Aldag reagiert. Von "schändlichen Geständnissen" schrieb der Corriere dello Sport in Italien. Der Schweizer Blick verspottete Deutschlands einstiges Vorzeigeteam gar als "rollende Epo-theke". Der Sport-Informations-Dienst (sid) fasst die Pressestimmen zusammen:

Italien

Gazzetta dello Sport: "Zabel schockt den deutschen Sport und gibt die Epo-Einnahme zu. Die Berliner Mauer des Schweigens im Radsport ist zusammengebrochen."

Corriere dello Sport: "Schändliche Geständnisse im Fernsehen. Ein Erdbeben für den deutschen Radsport."

Tuttosport: "Auch Erik Zabel packt aus. Ein Geständnis schockt den deutschen Radsport."

Corriere della Sera: "Geständnisse und Selbstkritik: Erik Zabel hat zugegeben, bei der Tour de France 1996 Epo genommen zu haben."

Frankreich

L´Equipe: "Das große Geständnis. Die Überraschung ist, dass auch Erik Zabel zur Pressekonferenz seines früheren Rennstalls erscheint und Rolf Aldag von seinem Team nicht entlassen wird."

Le Parisien: "Drei Wochen nach der Veröffentlichung des Buches von Masseur Jef D´hont hat das Trikot des deutschen Sports, nicht nur des Radsports, viele Flecken."

Spanien

Marca: "Die Geschichte, als Telekom 1996 die Siegesserie von Indurain stoppt, entpuppt sich als Posse. Nach den jüngsten Beichten waren mindestens fünf Fahrer gedopt, die Indurain schlugen."

AS: "Gedopte Telekom-Fahrer verwandelten sich 1996 in Kletterer und beendeten die Regentschaft von Indurain."

El Mundo Deportivo: "Das gedopte Telekom-Team beendete 1996 die Erfolgsserie von Indurain."

Niederlande:

De Telegraaf: "Der Radsport steht Kopf. Das Lügentheater beim Team Telekom. Das Image vom sauberen Telekom-Team ist unglaubwürdig geworden. Es lebe die Heuchelei."

Algemeen Dagblad: "Zabel beichtet für seinen Sohn, Aldag dachte wohl mehr an die eigene Zukunft. Das Telekom-Team müsste doch das Sprichwort kennen: Der Fuchs verliert sein Fell, aber nicht seinen Charakter."

De Volkskrant: "Es gibt nur einen Grund für die kollektive Beichte: Das Buch von Jef D´hont. Der alte Clan von T-Mobile scheint nun am Fanatischsten im Anti-Doping-Kampf. Aldags Argumente, warum er die jetzt suspendierten Ärzte eingestellt hat, sind schwach."

DÄNemark

Ekstra Bladet: "Team epo!"

Schweiz:

Blick: "Die rollende Epo-theke!"

© SID

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