Radsport Tour de France
Klöden bedauert Aussage über Jaksche

Andreas Klöden hat sich für seine Aussage in Bezug auf Jörg Jaksche entschuldigt. "Es mag sein, dass ich überreagiert habe", so der Astana-Fahrer über seinen Auftritt auf der Pressekonferenz im Vorfeld der Tour.

Andreas Klöden tritt auf die Bremse. Der Astana-Profi hat sich für seinen rüden Auftritt auf der Pressekonferenz vor dem Start der 94. Tour de France entschuldigt. "Es mag sein, dass ich bei der Pressekonferenz ein wenig überreagiert habe, als ich Jörg Jaksche 'durchgeknallt' genannt habe. Dafür möchte ich mich entschuldigen", sagte der Tour-Favorit aus Mittweida auf seiner Internetseite.

Er sei dennoch sehr verärgert darüber, "dass gewisse Leute für viel Geld Geständnisse ablegen und sich dann hinstellen, als seien sie die Retter des Radsports". Er selbst arbeite weder mit einem dubiosen Wunderdoktor zusammen noch habe er je in schwarzer Kleidung an der Cote d'Azur trainiert.

Der Weltradsport-Verband UCI hatte zwei Wochen vor Beginn der Frankeich-Rundfahrt sechs bis sieben Tour-Favoriten als "risikoreich und verdächtig" bezeichnet, da diese offenbar in schwarzer Kleidung trainierten, um nach Ansicht der UCI den Doping-Kontrolleuren zu entwischen.

Der Verband hatte die Namen der "Men in Black" zwar nie genannt. Doch Klödens Teamkollege Alexander Winokurow gab zu, in neutralen Trikots zu trainieren, um nicht ständig "20 Hobbyfahrer am Hinterrad zu haben".

© SID

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