Radsport Tour de France
Tour-Leitung fordert Jaksche-Team zum Verzicht auf

Schlechte Nachrichten für Jörg Jaksche. Sein Radrennstall Astana-Würth wird von den Organisatoren dazu aufgefordert, wegen der Ermittlungen im Dopingskandal auf eine Teilnahme an der Tour de France zu verzichten.

Nachdem die Veranstalter der Tour de France den Astana-Würth-Rennstall zunächst für das diesjährige Rennen zugelassen hatten, ist das Team des Ansbachers Jörg Jaksche jetzt doch zum Verzicht an der am Samstag beginnenden Frankreich-Rundfahrt aufgefordert worden. Grund dafür sollen die weiter anhaltenden Dopinggerüchte um die ehemalige Liberty-Seguros-Mannschaft sein.

Dopingfahnder ermitteln gegen 15 spanische Fahrer aus dem ehemaligen Liberty-Seguros-Team, das inzwischen in Astana-Würth-Rennstall umbenannt wurde. Dem Rennstall gehört auch der Kasache Alexander Winokurow an, der sich Hoffnungen auf einen Spitzenplatz in der Gesamtwertung macht.

Nach Informationen der spanischen Zeitung El Pais ermitteln die Dopingfahnder gegen 58 spanische Fahrer wegen Verstrickungen in ein kriminielles Netzwerk zur Beschaffung von Dopingmitteln.

Der Spanien-Skandal war Ende Mai nach der Verhaftung von Jörg Jaksches inzwischen zurückgetretenem Teammanager Manolo Saiz ins Rollen geraten. Die Tour beginnt am Samstag in Straßburg und endet am 23. Juli in Paris.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%