Reiten International
Deutsche Viererzugfahrer vergolden ihren Auftritt

Die deutschen Viererzugfahrer haben bei der Reit-WM in Aachen die Goldmedaille in der Mannschaftswertung geholt. Das Team der Gastgeber gewann zum dritten Mal und sicherte Deutschland zugleich die Nationenwertung.

Bei der Reit-WM in Aachen haben sich die deutschen Viererzugfahrer vorzeitig die Goldmedaille in der Mannschaftswertung gesichert. Das Team nutzte den Heimvorteil und holte zum dritten Mal nach 1992 und 1994 die Team-WM nach Deutschland.

Nachdem Rainer Duen (Friesoythe) am Samstag vor 8 000 Besuchern im abschließenden Hindernisrennen lediglich 0,41 Strafpunkte sammelte und Ex-Weltmeister Michael Freund (Dreieich) ohne Fehler geblieben war, stand der Erfolg fest. Nur zwei Fahrer werden gewertet, so dass das Ergebnis von Christoph Sandmann (Lähden) als dritter Fahrer nicht mehr von Bedeutung war.

"Ich bin sehr glücklich, dass es zum Abschluss noch einmal Gold gab´", sagte Michael Freund. Der 51 Jahre alte Weltmeister von 1994 beendete nach der WM seine Karriere. Seine erste WM-Medaille hatte Freund 1978 in Kecskemet mit Silber in der Mannschaft gewonnen. "Sein Weggang ist ein Riesen-Verlust für uns", sagte Ewald Meier, Chef der Equipe.

Damit ist die deutsche Mannschaft vor den letzten beiden Entscheidungen am Sonntag (Westernreiten/11.15 Uhr, Springen/15.30 Uhr) in der Nationenwertung von Platz eins nicht mehr zu verdrängen. Auf dem zweiten Rang liegen vor dem Schlusstag die Niederländer vor den USA mit jeweils zweimal Gold.

Einzelbronze für Sandmann

Christoph Sandmann (Lähden) hat bei der Reit-WM in Aachen im Viererzugfahren die Bronzemedaille gewonnen. Der 39-Jährige blieb im abschließenden Hindernis-Rennen ohne Fehler und sicherte sich mit 154,17 Punkten nach Silber 2002 in Jerez (Silber) und Bronze 1992 in Riesenbeck seine insgesamt dritte WM-Einzelmedaille.

"Mit der Mannschaft haben wir ja mit Gold schon gerechnet. Die Bronzemedaille in der Einzelwertung hat mich selbst etwas überrascht", sagte Sandmann. "Heute hat sich ausgezahlt, dass wir ein so intensives Hindernistraining vorgenommen haben. Alle Hindernisse blieben stehen, für uns gab es lediglich Zeitfehler", sagte Equipe-Chef Meier.

Gold ging an Felix Marie Brasseur aus Belgien (146,37 Punkte), die Silbermedaille gewann der dreimalige Titelträger Ysbrand Chardon (Niederlande/149,18). Michael Freund (Dreieich) wurde mit 162,98 Punkten Fünfter. Rainer Duen (Friesoythe) landete mit 178,74 Punkten auf Rang 16.

© SID

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