Rudern National
Deutscher Achter testet bei Wedau-Regatta für WM

Die Ruder-WM im englischen Eton naht, doch Bundestrainer Dieter Grahn sucht noch nach der idealen Besetzung für den Achter. Deshalb will der 62-Jährige am Wochenende bei der Wedau-Regatta verschiedene Sportler testen.

Auch die Ruderer fiebern ihrer WM entgegen. Bundestrainer Dieter Grahn sucht für das Turnier noch seine Ideal-Besetzung. Bei der Entscheidung, wer bei den Weltmeisterschaften im englischen Eton (20.- 27. August) im deutschen Achter sitzen wird, soll dem 62-Jährigen die Internationale Wedau-Regatta am Wochenende in Duisburg helfen. "So eine Regatta, bei der man an zwei Tagen unterschiedliche Besetzungen unter Wettkampfbedingungen testen kann, ist zum Saisonauftakt ideal", sagte Grahn vor den Rennen am Samstag und Sonntag.

Sechs Plätze im Flaggschiff bereits vergeben

Dabei scheinen sechs Plätze im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) vergeben. Mit Schlagmann Andreas Penkner (Radolfzell), Jochen Urban (Krefeld), Ulf Siemes (Oberhausen), Jan Tebrügge (Osnabrück), Thorsten Engelmann (Berlin) und Sebastian Schulte (Wiesbaden) sitzen sechs Ruderer an beiden Tagen mit im Boot, die im vergangenen Jahr bei der WM im japanischen Gifu Bronze gewonnen hatten.

Am Samstag ergänzen Filip Adamski (Mannheim) und Urs Käufer (Ulm) die Crew, am Sonntag kommen Stephan Koltzk (Frankfurt/Oder), der in Gifu ebenfalls dabei war, und Jörg Dießner (Dresden) hinzu. Die Präsentation des Achters, der sich mit Frankreich, England und Polen auseinandersetzen muss, erfolgt am 18. Mai in Dortmund.

Auch Damen testen verschiedene Besetzungen

In Duisburg wird auch Damen-Bundestrainer Ralf Holtmeyer zwei unterschiedliche Achter-Besetzungen testen. Ebenfalls bei der Regatta dabei sind Ex-Weltmeister Marcel Hacker (Frankfurt) im Einer und der ehemalige Vierer-Weltmeister Bernd Heidicker (Wanne-Eickel), der eine langwierige Handverletzung auskuriert hat.

Zudem startet die zweimalige Einer-Olympiasiegerin Jekaterina Karsten aus Weißrussland (1996 und 2000). Ihre Nachfolgerin von Athen 2004, Katrin Rutschow-Stomporowski (Berlin), ist nicht am Start.

© SID

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