Rudern Regatta
Hacker überzeugend, Achter kampfstark in Posen

Beim Ruder-Weltcup in Posen/Polen erreichte Marcel Hacker mit einer überzeugenden Leistung das Finale. Der umbesetzte Deutschland-Achter löste sein Final-Ticket erst als Zweiter im Hoffnungslauf.

Viele gute Ergebnisse gab es für die deutschen Boote als Zwischenbilanz beim Ruder-Weltcup in Posen/Polen. Auch der Deutschland-Achter hat das Finale erreicht - wenn auch erst im Nachsitzen. Das Großboot des Deutschen Ruderverbandes (DRV) belegte im Hoffnungslauf knapp hinter Polen, aber deutlich vor Großbritannien Rang zwei, der zum Einzug in den Endlauf genügte.

Am Samstagmittag rudert der Achter, der den Weltcup-Auftakt in München gewonnen hatte, um die Medaillen. Allerdings geht das von Bundestrainer Dieter Grahn zu Testzwecken auf mehreren Positionen umbesetzte Boot nicht als Favorit in das Rennen.

Hacker und Waleska erreichen die Finals

Mit einem starken Auftritt qualifizierte sich auch der frühere Einer-Weltmeister Marcel Hacker (Frankfurt) für das Finale. Der 29-Jährige gewann souverän vor Olympiasieger Olaf Tufte aus Norwegen. Im Endlauf trifft Hacker unter anderem auf Weltmeister Mahe Drysdale (Neuseeland), der München-Sieger Alan Campbell (Großbritannien) im zweiten Halbfinale knapp hinter sich ließ.

Im Frauen-Einer schaffte die Dresdnerin Peggy Waleska als Halbfinal-Dritte ebenfalls den Sprung in den Endlauf. Julia Heitmann (Hamburg) schied aus.

Jeweils im Doppelpack zogen die deutschen Frauen und Männer in die Finals der ungesteuerten Zweier. Nicole Zimmermann/Elke Hipler (Rostock/Hannover) als Halbfinalsiegerinnen und Maren Derlien/Christina Gerking (Hamburg/Leer) als Dritte des gleichen Laufs rudern ebenso um die Medaillen wie die zweitplatzierten Jochen Urban/Andreas Penker (Krefeld/Radolfzell) und Jan-Martin Bröer/Matthias Flach (Hameln/Rostock) als Dritte. Der Doppelzweier Rene Bertram/Robert Sens (Magdeburg/Berlin) rutschte ebenfalls als Dritter des Halbfinals in den Endlauf am Samstag.

Deutsche Boote in den Hoffnungsläufen stark

In den Hoffnungsläufen qualifizierten sich weitere deutsche Boote. Der Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann gewann seine Extraschicht, während dem Frauen-Doppelvierer Rang zwei und Daniela Reimer/Marie-Luise Dräger (Potsdam/Rostock) im Leichtgewichts-Doppelzweier Rang drei zum Finaleinzug genügte.

Ausgeschieden im Halbfinale sind Philipp Naruhn/Florian Eichner (beide Böllberg) im ungesteuerten Männer-Zweier, Judith Aldinger/Ann-Katrin Thiele (Halle/Leipzig) im Doppelzweier sowie im Hoffnungslauf der Vierer ohne Steuermann.

© SID

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