"Sbornaja" lieferten guten Kampf
Brodeur hält den Sieg fest

Titelverteidiger Kanada ist nach dem Sieg im Vorschlussrundenspiel gegen Russland als erstes Team ins WM-Finale eingezogen. Nach einem souveränen ersten Drittel wurde es für die Ahornblätter allerdings noch mal ganz eng. Am Ende retteten sie aber einen knappen 4:3 (3:0, 1:2, 0:1)-Sieg über die Zeit und können nun am Sonntag in Wien ihren dritten Titel nacheinander gewinnen.

HB WIEN. Der Gegner des 23-maligen Titelträgers wird im zweiten Halbfinale heute Abend zwischen Tschechien und Schweden ausgespielt.

Die Nordamerikaner sahen nach einer überlegenen Anfangsphase und einem 4:0-Vorsprung schon wie der sichere Sieger aus, mussten am Ende aber noch bangen, weil sie die Führung nur noch verwalteten. Wade Redden (2.) profitierte nach nur 98 Sekunden von einem weiteren Fehler des russischen Torhüters Maxim Sokolow und traf im zweiten Versuch.

Danach waren Sheldon Souray (6.) sowie Dany Heatley (11.) bei 5:3-Überzahl erfolgreich. Ed Jovanovski (22.) sorgte im zweiten Drittel für das insgesamt schon dritte Verteidiger-Tor des Tages. Doch die Russen, die zum fünften Mal beim Turnier in Rückstand gerieten und bisher als einziges Team ungeschlagen waren, steckten nicht auf.

Kanadas diesmal starker Schlussmann Martin Brodeur war machtlos gegen Alexander Semin (35.) und einen abgefälschten Pass von Alexej Jaschin (40.). Nach dem Anschlusstor von Alexander Owetschkin (47.) war sogar mehrfach der Ausgleich möglich, doch Brodeur rettete Kanada den Sieg. Die Russen warten nun schon seit zwölf Jahren vergeblich auf einen WM-Titel und konnten bei einer WM zuletzt 1996 ebenfalls in Wien gegen Kanada gewinnen.

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