Schweden nur 1:1 gegen Dänemark
Last-Minute-Tor lässt England jubeln

Die Fußball-Fans auf der Insel erlebten im offiziellen Eröffnungsspiel ihres Teams gegen Finnland der Frauen-Fußball-EM ein Drama mit Happy End. Dagegen patzte Mitfavorit Schweden.

HB BLACKPOOL/MANCHESTER. Dank Eniola Alukos Last-Minute-Treffer haben Englands Fußball-Frauen bei der 9. Europameisterschaft im eigenen Land einen Einstand nach Maß gefeiert. Die Engländerinnen besiegten am Sonntagabend in Manchester Finnland glücklich mit 3:2 (2:0). Die Gastgeberinnen gingen vor mehr als 25 000 Zuschauern im Stadion von Manchester City durch ein Eigentor der Finnin Sanna Valkonen (18.) in Führung, kurz vor der Pause gelang Amanda Barr (40.) das 2:0. Der nie aufsteckende EM-Neuling aus Skandinavien kam durch Anna-Kaisa Rantanen (56.) und Laura Kalmari (88.) jedoch noch zum 2:2, ehe Aluko (90.) in der dramatischen Schlussphase noch das Siegtor gelang.

In der Vorrundengruppe A führen die Engländerinnen nach dem ersten Spieltag nun mit drei Punkten vor Vize-Weltmeister Schweden und Dänemark, die sich im skandinavischen Prestigeduell zuvor in Blackpool mit 1:1 getrennt hatten. Vor rund 2500 Zuschauern im Stadion an der Bloomfield Road hatte Hanna Ljungberg (20.) die Schwedinnen in Führung geschossen. Johanna Rasmussen (28.) glich wenig später für die zumindest ebenbürtigen Däninnen aus.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles und temporeiches Spiel zwischen Schweden und Dänemark, die bei der EM mit zu den Favoriten gehören. Nach einer Viertelstunde hatte das Drei-Kronen- Team seine beste Phase. Weltklassestürmerin Ljungberg nutzte eine verunglückte Abwehr der Däninnen und staubte zur 1:0-Führung ab. Kurz darauf konnte Ljungberg zwei weitere hochkarätige Möglichkeiten (22./25.) jedoch nicht verwerten.

Trotz des Rückstands beeindruckte Dänemark mit risikoreichem Kombinationsspiel und war vor allem bei Kontern gefährlich. Die Mühen wurden noch vor der Pause belohnt. Die flinke Außenstürmerin Rasmussen löste sich auf der linken Seite im Strafraum mit einer schnellen Drehung von ihrer Gegenspielerin und glich mit einem platzierten Schuss ins kurze Eck zum 1:1 aus. Nach dem Wechsel mussten beide Teams dem hohen Anfangstempo Tribut zollen und waren zu unkonzentriert im Abschluss. So blieb es beim leistungsgerechten Remis, das beiden Mannschaften den Einzug ins Halbfinale offen hält.

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