sonstige Sportarten
Schweizer Skifahrer auf Sparkurs

Der bisweilen so erfolgsverwöhnte Schweizer Skiverband wird in Zukunft auch finanziell kürzer treten müssen. Auf Grund eines Mangels an Sponsoren hat Swiss Ski die Mittel für die Alpinisten um 800 000 Euro gekürzt.

Der Schweizer Skiverband wird künftig auf Sparflamme stellen müssen. Eine ungewohnte Situation für die bisweilen erfolgsverwöhnten Eidgenossen. Mangels Sponsoren hat Swiss Ski den Etat für die alpinen Disziplinen in der Olympia-Saison um umgerechnet rund 800 000 Euro gekürzt. Nach Angaben von Marketingchef Bruno Marty war die Kürzung des mit 16,1 Mill. Euro dotierten Budgets nötig, weil Geldgeber angesichts der schlechten sportlichen Bilanz im vergangenen Winter rar geworden seien.

Aus Kostengründen hatte das alpine Damen-Team bereits auf das traditionelle Sommer-Trainingslager in Übersee verzichten müssen, wodurch 160 000 Euro eingespart wurden. Das Herren-Team konnte in Argentinien trainieren, weil Cheftrainer Martin Rufener aus eigener Schatulle 96 000 Euro investiert hatte. Der Coach kündigte an, den Betreuerstab verkleinern zu müssen, wenn nicht bis Januar kommenden Jahres neue Sponsoren aufgetrieben werden könnten.

Swiss Ski will Förderprogramm entwickeln

Nach den enttäuschenden Ergebnissen des vergangenen Winters, der schlechtesten Saisonbilanz in der Verbandsgeschichte, will Swiss Ski nun ein Förderungsprogramm entwickeln. Die Talent-Schmiede soll mit 2,58 Mill. Euro in der kommenden fünf Jahren finanziert werden. Die Kampagne nennt sich "Retten Sie den Schweizer Skistar vor dem Aussterben."

© SID

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